Überraschung vermeiden Fußball – Bezirksliga: Wahrenholz trifft auf VfR Eintracht Nord

VfL erwartet „Wundertüte“:

Der nächste unbequeme Gegner: Auch gegen den VfR Eintracht Nord Wolfsburg müssen die Wahrenholzer (Lars Koch/M.) Kampf und Spielkunst kombinieren. Foto: Jansen

mj Wahrenholz. Den nächsten Gegner VfR Eintracht Nord Wolfsburg habe er sich noch nicht angesehen, gibt Torben Gryglewski, Trainer von Fußball-Bezirksligist VfL Wahrenholz, vor dem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) zu.

Muss er vielleicht auch gar nicht, um zu einer treffenden Einschätzung zu kommen. „Das ist der nächste, unbequeme Gegner. Eine richtige Wundertüte“, ist der VfL-Coach ebenfalls gespannt, was sein Team am Wochenende so erwartet.

Zwei Ergebnisse genügen, um die Leistungsspanne der Automobilstädter hinreichend darzustellen. Am ersten Spieltag setzte es eine 2:9-Klatsche (!) zu Hause gegen den 1. FC Wolfsburg. Letzter. 180 Minuten später musste sich Aufstiegsfavorit SSV Kästorf der Eintracht 1:2 geschlagen geben. Gepaart mit zwei Auswärtsremis reicht es derzeit zu einem Mittelfeldplatz.

Die graue Zone im Niemandsland der Tabelle ist nicht der Wahrenholzer Maßstab. Demnach will Gryglewski am Sonntag auch wieder drei Punkte holen. „Ich hoffe, dass wir das Tor wiederfinden“, scherzte der VfL-Coach nach der Nullnummer gegen Mörse.

Dies gilt insbesondere für Timo Neumann. Der Angreifer wurde für seine guten Trainingsleistungen (das IK berichtete) mit einem Startelfeinsatz gegen Mörse belohnt, konnte den Torknoten aber nicht durchschlagen. „Timo Neumann hat wieder gearbeitet ohne Ende. Er war viel unterwegs, hat viele Zweikämpfe geführt und bringt fußballerisch alles mit“, lobte Gryglewski. Einzig das Näschen für die richtige Situation im Strafraum und das Glück würden noch fehlen. „Ich hoffe, dass er das auf kurz oder lang – lieber auf kurz – ändern kann“, so der VfL-Coach.

Das 0:0 gegen Mörse hatte für den Taterbusch-Trainer aber auch seine positiven Seiten. Trotz fehlender Durchschlagskraft im Angriff. „Wir haben wieder zu Null gespielt und sind ungeschlagen“, hebt Gryglewski hervor. Und das soll auch am Sonntag gegen den VfR Eintracht Nord so bleiben. Alles andere wäre dann schon eine Überraschung.

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