Handball – Verbandsliga: VfL erwartet Wietzendorf

Erster gegen Letzter: „Kein Selbstläufer“

Wittingens Handballer (M. Arne Gades) wollen heute nicht in der Klemme stecken.

ib Wittingen. Die halbe Miete ist eingefahren. Halbe Sachen aber darf der VfL Wittingen deshalb in der Handball-Verbandsliga nicht machen. Auch nicht im heutigen Heimspiel (19. 15 Uhr) gegen den TSV Wietzendorf.

Dass der Tabellenerste auf den -letzten trifft, hat für Trainer Axel Bühlow keine sonderliche Aussagekraft.

„Die können doch ganz, ganz locker herfahren, haben nichts zu verlieren“, sieht Bühlow die Bringschuld ganz klar bei seiner Mannschaft. Apropos locker: Was zu viel Laissez-Faire nach sich ziehen kann, bekamen die Brauereistädter in den zwei vergangenen Begegnungen aufs Brot geschmiert: Zwar gab’s gegen Stadtoldendorf und Altencelle jeweils ein Happy End, doch die Anfangs-Nickerchen brachten Wittingen stets unter unnötigen Zugzwang.

Von daher plädiert der Coach für einen konzentrierten Start, um Wietzendorf erst gar nicht den Ansatz von Morgenluft am Abend zu gewähren. „Das kann nach hinten losgehen – egal, ob du gegen den Letzten oder Zweiten spielst. Das wird kein Selbstläufer, wir müssen höllisch aufpassen.“

Warnung genug sollte schon das Hinspiel sein. Das 27:27 bedeutete einen von drei Verlustpunkten im bisherigen Saisonverlauf für den Liga-Dominator. Wohl gemerkt gegen das Schlusslicht, wobei der aus- einanderklaffende Fortgang damals noch nicht zu erahnen war. Von daher sieht Bühlow das Remis auch heute noch nicht als Punktverlust. „Es war das erste Spiel, dazu auswärts. Da konnte man nicht unbedingt mit einem Punkt rechnen.“

Beim Wiedersehen mit Wietzendorf sollen es dann aber doch bitte schön zwei Zähler sein. Der TSV werde die Uhr gnadenlos ausreizen, ist sich Wittingens Trainer sicher. „Um nichts ins offene Messer zu laufen.“ Mehr Ballbesitz heißt für die Träger der Roten Laterne auch weniger Gefahr durch den Primus, der weiterhin auf Lars Schulz und Torben Hildebrandt verzichten muss. „Erstaunlich“, findet Bühlow die durchaus stabile Deckung für einen Abstiegskandidaten. Die gilt es zu knacken für den VfL.

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