Fußball – Bezirksliga: Wahrenholz will verlustpunktfreien FC Wolfsburg schlagen

Erste Reihe statt zweite Geige

Geht er wieder ab wie Schmitz’ Katze? Wirbelwind Denny Iwan (l.) gehört ohne Frage zu den Hoffnungsträgern beim VfL Wahrenholz für den heutigen Heimspiel-Hit gegen den noch verlustpunktfreien 1. FC Wolfsburg. Foto: Barrenscheen

Wahrenholz. Heiter bis wolkig: So sehen nicht nur die Wettervorhersagen für den heutigen Mittwoch aus, sondern auch die denkbaren Tabellen-Konstellationen für den VfL Wahrenholz. Im Bestfall winkt dem Taterbusch-Team daheim gegen den topgestarteten 1. FC Wolfsburg (18.

30 Uhr) sogar die Spitze der Fußball-Bezirksliga!.

Co-Trainer Ralf Ende bringt die Ausgangslage auf den Punkt. „Gewinnen wir, sind wir ganz dick dabei. Verlieren wir, müssen wir uns erst einmal hinten anstellen.“ Die Tabellenführung spielt für den VfL aber eine untergeordnete Rolle. „Klar wäre es schön, vom Platz an der Sonne runterzuschauen. Aber das ist nicht das A und O. Wir wollen unser Heimspiel gewinnen, um oben dran zu bleiben“, nennt Ende die Quintessenz des heutigen Abends.

Allerdings können sich die Wahrenholzer nicht darauf verlassen, dass es so läuft wie immer gegen den FC im eigenen Wohnzimmer. 3:0 und 5:2 – so lauteten die Heim-Resultate bisher gegen die Rot-Weißen aus Wolfsburg. Im Vorjahr schockte der VfL die VW-Städter regelrecht, führte nach einer Viertelstunde 3:0. Ende glaubt nicht an eine Wiederholung. „Das wird der eine oder andere noch auf dem Schirm haben. Der FC wird vorsichtig agieren.“

Überhaupt scheint der Kontrahent aus der letzten Serie gelernt zu haben, steht unter Neu-Coach Benjamin Korsch weitaus stabiler und verblüffte die Konkurrenz mit einer Start-Ansage von drei Siegen aus drei Spielen. Das ringt auch Ende Respekt ab. „Neun Punkte sind neun Punkte, die muss man erst einmal geholt haben. Wir dürfen sie um Gottes Willen nicht unterschätzen. Wolfsburg hat tolle Einzelspieler, wir müssen höllisch aufpassen.“ Der Assistent von Volker Streilein rechnet mit einem Geduldsspiel. Ideal wäre da ein frühes Führungstor, um die Gäste ein wenig aus der Reserve zu locken.

Personell muss Wahrenholz wieder mit einem kleinen, aber immer noch feinen Kader auskommen. Von den Langzeit-Verletzten abgesehen, fällt Daniel Müller nach einem Schlag auf den Knöchel aus. Maurice Kutz (Leiste) ist ein Wackelkandidat. Wenngleich sie alle nicht für den heutigen Hit unter Flutlicht in Frage kommen, so gibt es aber auch Lichtblicke im Lazarett. Andreas Borchert, Lars Koch und Kevin Kräft steigen wieder nach und nach ins Training ein.

Von Ingo Barrenscheen

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