Fußball – Bezirksliga: Sprakensehl fehlt der letzte Zug zum Tor beim 1:2 gegen Eintracht Nord

Nur Ergebnis passt nicht beim SSV

Es sollte nicht sein: Der SV Sprakensehl (M. Alexander Simon) unterlag Eintracht Nord Wolfsburg unglücklich 1:2. Foto: Barrenscheen

Sprakensehl. Noch fünf Minuten länger und der SV Sprakensehl wäre wohl noch zum hochverdienten Ausgleich gekommen. Darauf legte sich Trainer Rouven Lütke fest.

Doch weil die unerbittliche Uhr eben kein Bonus-Programm vorsah, musste der Fußball-Bezirksligist gestern nach einer starken Vorstellung gegen den VfR Eintracht Nord Wolfsburg eine 1:2 (0:2)-Heimniederlage quittieren.

„Das einzig Negative ist das Ergebnis“, befand Lütke und sprach von einem „klasse Spiel“ seiner Schwarz-Gelben. Ergo leistungsbezogen eine Wiedergutmachung für den blutleeren Auftritt zuvor in Mörse. Wenn der SSV-Coach etwas zu bemängeln hatte, dann „die fehlende Durchschlagskraft“ in Tornähe.

Denn dem Wolfsburger Kasten näherten sich die Sprakensehler – vermehrt in Halbzeit zwei – einige Male sehr gefährlich. Die erste Hälfte hatte noch leichte (Wind-)Vorteile für die Eintracht mit sich gebracht, die mit einem Doppelschlag auch 2:0 in Führung ging. Den ersten Treffer per Handelfmeter zweifelte Lütke doch stark an: „Stefanos Bouglas wird angeschossen. Der Ball wäre eigentlich in die Budnik gegangen. Der Arm war zwar nicht komplett angelegt, aber er hat auch nicht bewusst seinen Querschnitt vergrößert.“ Wie dem auch sei: Plötzlich stand es 0:2.

Mit dem Seiten- und damit dem Windwechsel blies Sprakensehl aber noch einmal zur Attacke. Während bei Wolfsburg fortan Flaute im Angriff herrschte, rief der SSV besonders durch die vielen, vielen Standardsituationen immer wieder Gefahr hervor. „Jeder hat gebrannt“, meinte Lütke in Bezug auf die Resultate der ruhenden Bälle.

Das ersehnte Anschlusstor fiel allerdings erst in der 82. Minute, erneut durch einen Strafstoß. Vorab hatte Edmund Laeseke bereits frei vor dem Tor das 1:2 verpasst. Logisch: Für die Restlaufzeit entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. „Doch es sollte nicht sein“, haderte Lütke. Der letzte Zug zum Tor verhinderte einen Punktgewinn.

So beträgt der Rückstand aufs rettende Ufer nun schon vier Zähler für den SSV. Der Coach: „Da schaut von uns gar keiner hin, damit macht man sich nur verrückt.“

Von Ingo Barrenscheen

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