Marcel Latus trifft doppelt beim Sieg über den WSC

Erfolgreicher Kaltstart des VfL

Erst in der zweiten Halbzeit musste sich der VfL Knesebeck (Manuel Meinecke/r.) für den Sieg über Wesendorf (Hikmet Ekinci) mächtig strecken. Foto: Barrenscheen

Knesebeck. Kaltstart geglückt! Der VfL Knesebeck hat ohne große Möglichkeit einer Vorbereitung eine erfolgreiche Premiere in 2014 gelandet. Gegen den Wesendorfer SC siegten die Hausherren mit 2:1.

Die Knesebecker erwischten einen wirklich guten (Kalt)-Start. Von Beginn übte die Truppe von Trainer Marco Lenz viel Druck aus, erarbeitete und erspielte sich sich eine Reihe Torchancen. Es dauerte so auch nur bis zur 21. Minute, ehe Marcel Latus zum 1:0 traf. Jan Gottschalk hatte den Ball schön in den Strafraum geschaufelt, wo Latus goldrichtig stand und zur Führung einnickte. Der Knese- becker Stürmer fand Gefallen an der Sache und legte keine Viertelstunde später noch einen Treffer nach. Dieses Mal wurde er mustergültig von Malte-Alexander Gercke bedient, so dass er nur noch den Fuß zum 2:0 hinhalten musste. „In der ersten Hälfte ist unser taktisches Konzept fast voll aufgegangen“, frohlockte Lenz, ob des guten Starts seines Teams. Aber das Konzept ging eben nur fast auf. „Wir hatten durchaus noch Chancen, das Ergebnis weiter aufzustocken“, runzelte Lenz die Stirn. Die Strafe folgte noch vor dem Pausenpfiff auf dem Fuße. Wesendorf kam durch Erik Joos zum Anschlusstreffer. Abseits? „Der eine sagt, es war Abseits, der andere nicht. Der Treffer wurde gegeben“, nahm Lenz das Gegentor dann doch grummelnd hin.

Aber nach dem Seitenwechsel war es mit der Knesebecker Fußball-Herrlichkeit vorbei. Der VfL verlor komplett den Faden. „Da haben wir zeitweise um den Ausgleich gebettelt“, fand Knesebecks Trainer kritische Worte. Wesendorf war aber ein Stück weit selbst schuld am verpassten Ausgleich. Allerbeste Chancen wurden nicht verwertet. Da atmeten die Knese- becker mit dem Schlusspfiff kollektiv durch. Auch Lenz fiel ein Stein vom Herzen: „Das ist noch einmal gut gegangen. Es ist schon sehr eng gewesen.“

Aber was soll’s. Drei Punkte sind drei Punkte und die hat Knesebeck aufgrund der starken ersten Halbzeit nicht unverdient im Sack.

Tore: 1:0, 2:0 Latus (21., 34.), 2:1 Joos (44.).

Von Kai Schüttenberg

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