Fußball – Wittinger Kreispokal: Auch WSC heute mit Rumpfteam

Englische Wochen zehren an Wittingen

+
Schaffen sie es dieses Mal wieder, ihr Spiel durchzudrücken? Die Fußballer des VfL Wittingen/S. (r. Christian Fricke) wollen die Tülau-Pleite im Wittinger Kreispokal auswetzen.

Aussieben fürs Achtelfinale: Der Wittinger Kreispokal schiebt in dieser Woche eine Zwischenrunde ein, um das Feld auf 16 Mannschaften auszudünnen. Sowohl der VfL Wittingen/S. als auch der Wesendorfer SC haben in ihren heutigen Heimspielen (jeweils 18.30 Uhr) allerdings mit Personalknappheit zu kämpfen.

Die Partie TSV Bergfeld vs. VfL Vorhop wurde kurzerhand auf kommenden Freitag verlegt.

Wesendorfer SC – SV Meinersen

Als die Trainer Matthias Hopp und Hans Götz am Sonntag nach der 1:3-Niederlage beim SV Triangel die Umfrage fürs Mittwochabend-Pokalspiel machten, gingen nur sieben Hände nach oben (wobei zwei Spieler sogar noch mit Fragezeichen versehen waren). Sprich: Wesendorf muss sich für den heutigen Abend ein Team zusammenbasteln, mit Ergänzungen aus der Zweiten und der A-Jugend. „Mittwochs ist es immer problematisch“, sagt Co-Trainer Götz. „Wir können nur hoffen, dass Meinersen die gleichen Probleme hat wie wir.“ Der Gegner hinterließ bislang im kurzen Saisonverlauf einen sehr guten Eindruck. „Meinersen geht da als Favorit rein“, bekräftigt Hopp deshalb. Die Liga hat für den WSC ganz klar Vorrang, deshalb meinte Götz auch: „Wenn wir ausscheiden, geht die Welt auch nicht unter... Dann können wir uns auf die Punktspiele stürzen.“ Dennoch hätte ihm die zweite Halbzeit gegen Triangel „Mut gemacht. Da waren wir die bessere Mannschaft, auch konditionell.“

VfL Wittingen/S. – TuS Seershausen/Ohof

So schön der unverhofft lange Ausflug im Bezirkspokal mit drei Runden auch war: Diese englischen Wochen haben ihre Schattenseiten für den ohnehin schmalen Wittinger Kader. VfL-Coach Naim Fetahu will nicht jammern, betont aber auch: „Am Anfang war es noch schön. Jetzt nicht mehr. Wir kommen gar nicht mehr zur Ruhe. Du krepelst nur noch rum, musst im Drei-Vier-Tage-Rhythmus irgendwie die Leute fit kriegen.“ Kein Wunder, dass sein Team bei der 1:3-Heimpleite am Sonntag gegen Tülau-Voitze „nicht frisch“ wirkte. Gegen die große Unbekannte aus Seershausen müsse es die Rumpfmannschaft, die zur Verfügung steht, eben richten. Auch für den zweimaligen Pokal-Finalisten „zählt hauptsächlich die Liga“, trotz all der Strapazen will Fetahu mit seinem Team dennoch das Achtelfinale buchen. Vielleicht sieht die Personallage Anfang Oktober ja wieder besser aus.

Von Ingo Barrenscheen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare