Handball – Verbandsliga Herren: Wittingen/Stöcken reist mit Sieg im Gepäck zum Schlusslicht

Endlich den Auswärtsbann brechen

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Viele hitzige Gefechte erwarten die SG VfL Wittingen/Stöcken (am Ball Lars Erxleben) heute Abend auch wieder beim MTV Geismar.

Wittingen. Schluss mit dem Fremdeln! Die Verbandsliga-Handballer der SG VfL Wittingen/Stöcken wollen heute (19 Uhr) beim MTV Geismar nachlegen. Nach einer Downphase gelang dem Team von Trainer Christian Gades zuletzt ein 26:25-Sieg gegen Emmerthal.

Ein Befreiungsschlag war der vergangene Erfolg nach zuvor vier sieglosen Begegnungen. „Das hat die Mannschaft sich als Team erarbeitet“, lobt Gades. Der unbedingte Wille war da, genauso wie die zwei Punkte am Ende. „Es war wichtig, wieder zu gewinnen. Auch mit Blick auf die Tabelle, dass wir nicht wieder unten reinrutschen“, so der Coach, denn „die Liga ist sehr ausgeglichen“.

Im Spiel beim Schlusslicht Geismar will Wittingen/Stöcken unbedingt an diesen Auftritt anknüpfen. „Wir wollen endlich den ersten Auswärtssieg holen“, bekräftigt Gades. Die bislang vier Begegnungen auf fremdem Parkett gingen verloren. Eine Serie, die es zu stoppen gilt. Aber der Coach erinnert sich: „Gegen Geismar ist es schwierig zu spielen.“ Die Gastgeber zeigen kein bestimmtes Muster, legen eine sehr unorthodoxe Spielweise an den Tag und kommen hauptsächlich über ein, zwei Akteure. „Sie hatten unglückliche Niederlagen“, berichtet Gades und warnt seine Mannschaft: „Wir dürfen nicht überheblich agieren und müssen auf der Hut sein!“ In der Liga sei es sehr ausgeglichen und deshalb stets gefährlich.

Gades möchte sich allerdings auf die eigenen Stärken konzentrieren und, dass seine Truppe das Spiel in Abwehr und Angriff gestaltet. Am Ende, so der Übungsleiter, sei es allerdings eine Einstellungssache, wie man auftritt. „Es kommt auf die Tugenden an“, betont er. Die Leidenschaft und der Wille aus dem Spiel vergangene Woche gegen die TSG Emmerthal sollen bestmöglich in diese Partie transportiert werden. Doch eine Top-Leistung über die komplette Spielzeit erwartet der Coach nicht zwingend: „Schwächephasen gibt es immer wieder, das ist normal im Handball!“

Diese Momente soll sein Team auch über den Teamgeist wettmachen und über eine kompakte Defensivleistung. Optimistisch ist Gades vor dem vorletzten Auftritt des Jahres allemal: „Sonst brauchen wir nicht antreten.“ Er wisse, was seine Mannschaft kann. Diese reist allerdings dezimiert zum Tabellenletzten. Auch letzte Woche gab es viele Spieler, die aufgrund von Blessuren oder Krankheiten geschwächt waren.

Von Rouven Peter

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