Judo – Lessiener Top-Talent belegt Platz drei bei ersten Etappe des Junior European Cups in der St. Petersburger Eishalle

Eiskalt: Scoccimarro holt Bronze in Russland!

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Gezieltes Training für die rechte Hand: Nach den Erfahrungen des ersten Junior European Cups in Russland will Giovanna Scoccimarro an mehr Durchsetzungskraft feilen.

St. Petersburg/Lessien. Russland ist eine Judo-verrückte Nation. So trägt selbst Staatspräsident Wladimir Putin den schwarzen Gürtel. Entsprechend topbesetzt war am Sonntag der erste Junior European Cup in St. Petersburg. Mit dabei Giovanna Scoccimarro. Und die Lessienerin räumte Bronze ab!

Beim European Cup handelt es sich um eine offizielle, von der EJU (European Judo Union) ausgetragene Reihe von Turnieren in ganz Europa. Scoccimarro traf zum Auftakt in ihrem Pool (70 Kilo Limit) auch gleich auf eine Russin. „Besonders der erste Kampf in einem Turnier ist sehr wichtig, er kann Auftrieb geben oder auch zum Aus führen“, betonte die 17-Jährige. Scoccimarro dominierte das Duell gegen Niurguiana Nikiforova. Mit einem Yuko, einer kleinen Wertung, brach sie den Widerstand und brachte den Vorsprung über die Zeit.

Im Anschluss wartete die Japanerin Kyoka Hataishi, die vorab die Niederländerin Natascha Ausma besiegt hatte – also die Kämpferin, gegen die das Top-Talent vom MTV Vorsfelde vor wenigen Wochen in Bad Blankenburg noch unglücklich verloren hatte. Doch Scoccimarro schöpfte durch ihren Auftaktsieg weitere Kraft und eliminierte ihre Kontrahentin aus dem Judo-Ursprungsland. Nach nicht einmal der Hälfte der Zeit führte ein O-soto-gari, gewertet mit einem Ippon, zum Halbfinaleinzug.

Dort ging es gegen Aleksandra Samardzic (Bosnien-Herzegowina). Diese attackierte, wie viele Gegnerinnen zuvor in diesem Jahr, die rechte Hand der Lessienerin. [...]

Von Ingo Barrenscheen

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