Fußball – 1. Kreisklasse 1: Kevin Krause, ein Leben für den Verein

Der SV Eischott in Person

Kevin Krause übernimmt beim SV Eischott mehrere Funktionen. Er ist nicht nur der Leader der Mannschaft, sondern auch im Vorstand aktiv sowie Pressewart. Er lobt den Zusammenhalt im Verein und sieht sich selber als das „Kind des Dorfes“.Wenn er mal nicht auf dem Vereinsgelände des SVE ist, geht der 25-Jährige zum VfL Wolfsburg. Dort hat er seit zwölf Jahren eine Dauerkarte.
+
Kevin Krause übernimmt beim SV Eischott mehrere Funktionen. Er ist nicht nur der Leader der Mannschaft, sondern auch im Vorstand aktiv sowie Pressewart. Er lobt den Zusammenhalt im Verein und sieht sich selber als das „Kind des Dorfes“.Wenn er mal nicht auf dem Vereinsgelände des SVE ist, geht der 25-Jährige zum VfL Wolfsburg. Dort hat er seit zwölf Jahren eine Dauerkarte.
  • VonJannis Klimburg
    schließen

Eischott. Zwischen dem SV Eischott und Kevin Krause hat es gefunkt. Er ist der Mann für alles beim Verein aus der 1. Kreisklasse. Der 25-jährige Student wird von den Spielern anderer Klubs auch nur liebevoll „der personifizierte SV Eischott“ genannt.

Seine ersten Schritte auf dem Fußballplatz absolvierte Krause in jungen Jahren bei der Spielgemeinschaft Eischott. Mit von der Partie war immer sein Vater, der als sein Trainer fungierte. Mit den Freunden aus der Schule versuchte er sich von der D- bis zur B-Jugend beim TSV Fortuna Bergfeld und TSV Brechtorf, bis es danach wieder zu alten Liebe Eischott zurückging. Die Beweggründe für seine Rückkehr lauteten wie folgt: „Ich selber nenne mich das Kind des Dorfes. Ich bin hier groß geworden, meine Familie ist hier zuhause und eigentlich kennt mich jeder. Außerdem liebe ich den großartigen Zusammenhalt im Verein, das macht uns aus!“

Acht Jahre spielt der angehende Sozialwissenschaftler nun bei den Senioren in der ersten Mannschaft, hat aber nicht immer nur sonnige Zeiten erlebt. In der vergangenen Spielzeit musste Eischott eine schwierige Phase durchleben. Mehrere Leistungsträger hatten sich gegen Ende der Hinrunde verletzt. Doch ein guter Teamgeist zeigt sich eben besonders in Notsituationen. Die Altherren sprangen ein, und so konnte die erste Mannschaft dank der Hilfe der Routiniers die Saison noch einigermaßen ordentlich abschließen. Am Ende bejubelten die SVE-Kicker zusammen den Klassenerhalt, nachdem die Rot-Weißen zuvor erst in die 1. Kreisklasse aufgestiegen waren.

Kevin Krause überzeugt nicht nur als Linksaußen und Vize-Kapitän, sondern auch als Vorbild neben dem Platz. Denn er übernimmt gleich mehrere Rollen im Verein. Der zweite Vorsitzende vom VfL Wolfsburg-Fanclub „Meilenwölfe“ übernimmt seit zwei Jahren die Aufgabe als Pressewart beim Tabellenzehnten der 1. Kreisklasse. Außerdem gehört er seit fünf Jahren zum Vorstand und hat bis zu dieser Saison auch die Mannschaftskasse geführt. „Ich lebe für den Verein. Alle Leute hier liegen mir am Herzen. Ich habe es aber wohl auch in die Wiege gelegt bekommen“, so der ehemalige Kapitän. Denn sein Vater ist Spatenleiter beim SV Eischott und durch ihn ist Krause zum SVE gekommen.

In der laufenden Spielzeit hatte Eischott auch einige Probleme. Drei Leistungsträger zog es nach Rühen, diese galt es in kurzer Zeit zu ersetzen. „Dafür haben wir ordentlich in die Werbetrommel gehauen, was dann auch Wirkung gezeigt hat. Wir sind schnell eine Einheit geworden und ich bin mehr als zufrieden mit dem Saisonverlauf. Wir treten als Team auf und unser Ziel bleibt ganz klar der Klassenerhalt.“

Die nächste Begegnung steht gegen den favorisierten SV Barwedel an. „Ich hätte ehrlich gesagt Barwedel sogar mehr zugetraut, für mich einer der Top-Aufstiegskandidaten. Aber wir haben ein Heimspiel und nichts zu verlieren. Wir werden versuchen, so lange wie möglich hinten die Null zu halten, so der 25-Jährige.

Von Jannis Klimburg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare