Fußball – NFV-Kreis-Gifhorn-Pokal, Halbfinale: VfL Wahrenholz II will mit aller Macht ins Endspiel einziehen

Eischott vs. Oerrel: Jede Menge Brisanz beim Blitz-Wiedersehen

Und wenn’s im Kamikaze-Stil ist... Der VfL Wahrenholz II (r.) will unbedingt das Endspiel im NFV-Kreis-Gifhorn-Pokal erreichen am morgigen Maifeiertag.
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Und wenn’s im Kamikaze-Stil ist... Der VfL Wahrenholz II (r.) will unbedingt das Endspiel im NFV-Kreis-Gifhorn-Pokal erreichen am morgigen Maifeiertag.

Isenhagener Land – Gleich und gleich gesellt sich gern. Siehe das Halbfinale im NFV-Kreis-Gifhorn-Pokal am morgigen Mittwoch, 1. Mai.

Denn mit dem MTV Isenbüttel II und VfL Wahrenholz II (12.30 Uhr) stehen sich einerseits die Zweitvertretungen aus der 1. Kreisklasse gegenüber, im zweiten Vorschlussrunden-Vergleich kommt es um 15 Uhr zum Blitz-Wiedersehen zwischen dem SV Eischott und FC Oerrel (Achtung: Heimrechttausch!).

MTV Isenbüttel II – VfL Wahrenholz II

Das Ehrgeiz-Barometer des VfL Wahrenholz II ist in dieser Woche am Anschlag. Erst das Semifinale, dann die Mutter aller Derbys.

Deswegen unkt VfL-Coach Ralph Meyer: „Wenn wir zweimal gegen Schönewörde gewinnen und den Pott holen, kann man auch ruhig absteigen...“ Die Saison wäre – prestigeträchtig – dennoch gerettet. Das Taterbusch-Team sei „heiß wie Sau“, um einer ansonsten verkorksten Spielzeit einen schönen Anstrich zu verleihen „und wenigstens den Pokal zu holen“. Wobei Isenbüttel II, rein von der Papierform her, natürlich das schwerste Los ist. Meyer: „Wir versuchen, eine richtig gute Truppe zusammenzustellen.“ Womöglich fällt womöglich noch der ein oder andere freigespielte Akteur aus dem Kader der Ersten ab. Hauptsache Finale, lautet die Devise. Denn das letzte Endspiel für Wahrenholz II sei „locker 20 Jahre her.

Damals war ich selbst noch aktiv.“ Pikanterweise spielte die VfL-Reserve auch damals in Isenbüttel – und verlor. Ein Sieg wäre als „eine Wiedergutmachung“, meint Meyer. Es würde sich ein Kreis schließen.

SV Eischott – FC Oerrel

Ein Halbfinale per se birgt ja schon jede Menge Brisanz. Dieses erst Recht!

Glückt die Blitz-Revanche? Der FC Oerrel (M. Leon Peesel) tritt im Halbfinale beim Sonntags-Gegner Eischott an. 

Denn das Feuer wird durch weitere Themen noch weiter angefacht, meint auch Oerrels Trainer Christian Axt. Etwa der Umstand, dass die Blau-Gelben, ohnehin schon Außenseiter, notgedrungen ihr Heimrecht abtreten mussten, weil der Oerreler Sportplatz am Maifeiertag von der Feuerwehr belegt ist und sich Eischott auf zig Alternativ-Vorschläge nicht einließ. Darüber war der FCO nicht sonderlich erbaut. „Es ist extrem Zunder drin“, so Axt. Zumal sich beide Teams ja erst am zurückliegenden Sonntag im Punktspiel duellierten (2:0 für Eischott). „Durch die Niederlage ist meine Truppe richtig heiß. Und machen wir uns nichts vor: Der Pokal ist für uns das wichtigere Spiel.“

Derweil verfolgt der SVE weiterhin das Double-Ziel und hat bessere personelle Voraussetzungen als zuletzt, wo die Grippe zugeschlagen hatte – so kehrt etwa Torjäger Niklas Bruchmann zurück. Eischott sei in jedem Fall gewarnt, meint Coach Jens Beyer. „Oerrel hat uns das ein oder andere Mal in Verlegenheit gebracht. Daher ist es vielleicht ganz gut, dass wir gerade erst das Punktspiel hatten.“ Um den Gegner nicht zu unterschätzen. Da sich selbst die älteren Spieler im Kader schon nicht mehr daran erinnern können, wann die Rot-Schwarzen letztmals in ein Cup-Finale eingezogen sind, sei es an der Zeit.

VON INGO BARRENSCHEEN

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