Jahreshauptversammlung Fußballsparte SV Hankensbüttel: Sanierung Vereinsheim auf Eis gelegt / Kein Stückelwerk

Einmalige Chance für HSV-Fußballer

Halten dem HSV die Treue: Wieland Seidig (hinten 2.v.l.), Willi Heine (hinten r.), Hartmut Gangnus, Engelhard Spengel, Wilhelm Schmicker, Edith Grunert, Klaus Manzei und Hans-Dieter Krügel (vorne v.l.) wurden von Spartenvorstand Holger Reihl (hinten M.) für ihre langjährige Mitgliedschaft beim SV Hankensbüttel geehrt. Foto: Frankewitsch

Hankensbüttel. Home sweat home!? Nicht mehr so richtig. Das in die Jahre gekommene Sportheim des SV Hankensbüttel am Jungbluthplatz soll zunächst einmal nicht saniert werden. Die Zeichen bei den HSV-Fußballern stehen eher auf Abschied.

Das wurde nun während der Mitgliederversammlung der Sparte deutlich gemacht.

Abteilungsleiter Holger Reihl erklärte in seinem Jahresrückblick, dass der Spartenvorstand die Sanierung und den möglichem Umbau des ehrwürdigen Sportheim durchaus auf der Agenda hatte. Die Kostenschätzungen beliefen sich aber schon vor einem Jahr auf 80 000 Euro.

Durch politische Signale und mögliche Fördermittel sei sich die HSV-Führung aber mittlerweile einig, dass ein moderner Neubau mit einer optimalen und großflächigen Außenanlage den Vereinsmitgliedern mehr nützen würde als ein „Stückel-werk. Das ist eine einmalige Chance, die wir nutzen sollten“, sagte Reihl.

Bis zum 1. Juni 2014 müsse nun ein begründeter Antrag bei den zuständigen Behörden für Fördergelder eingereicht werden. Der erste Spatenstich für die neue Anlage könnte dann im späten Frühjahr 2015 auf der ausgewiesenen Baufläche hinter dem Sportzentrum am Schulzentrum erfolgen. Die angedachte Sanierung der maroden Nasszellen und des Sportheims am Jungbluthplatz werde bis zur endgültigen Entscheidung auf Eis gelegt, erklärte Reihl weiter.

Im Anschluss berichtete der Vorsitzende Reihl unter anderem über die vereinseigene Homepage (www.sv-hankensbuettel.de) sowie über gesellschaftliche und gesellige Veranstaltungen. Er dankte am Ende seines Berichts allen Helfern im Sportheim und rund um das Stadion für die tadellos geleisteten Arbeiten.

Im Anschluss erhielten die jeweiligen Spiel- und Spartenleiter das Wort. Die Mitglieder erfuhren viel Wissenswertes über die vergangene und laufende Saison, die aktuellen Tabellenstände der Mannschaften, Ab- und Zugänge, Trainer, Betreuer und Schiedsrichter.

Schatzmeister Andreas Siedentopp legte im Anschluss einen soliden und ausgeglichenen Etat 2013 den Mitgliedern zur Einsicht vor. Er mahnte die wegbleibenden Einnahmen von den diversen Werbepartnern an, lobte jedoch die fast doppelt so hohe Anzahl von zahlenden Besuchern im Stadion am Jungbluthplatz.

Von Thomas Frankewitsch

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