Fußball: Bromes Erik Weis schwärmt von Mentor Schmidt

„Er ist einfach wie ein Vater für uns“

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Das runde Leder stets im Blick, in jeder Position: Erik Weis sorgt im Bromer Mittelfeld für Ordnung und kurbelt das Spiel nach vorne an.

Brome. Ein defensiver Mittelfeldspieler, auch genannt Sechser, nimmt eine immer wichtigere Rolle im Fußball ein. Hauptaufgaben sind das Ordnen der Mittelfeldspieler und Stürmer sowie die Einhaltung der passenden Abstände zwischen Abwehr, Mittelfeld und Sturm.

Außerdem muss der defensive Mittelfeldakteur eine gute Übersicht sowie ein gepflegtes Passspiel mitbringen. Eine ausreichende Kondition sowie eine feine Technik sind ebenfalls von Vorteil. Alle diese Fähigkeiten bringt Erik Weis vom FC Brome mit. Und alle diese Attribute hat er von einem Trainer gelernt: Mark-Oliver Schmidt.

Von klein auf – um genau zu sein, seitdem er zwölf Jahre alt ist – sind Weis und Schmidt ein unzertrennliches Duo. Damals wechselte der Mittelfeldstratege von der SV Gifhorn in die D-Jugend des FC Brome. Schmidt nahm ihn in seine Obhut und formte einen überdurchschnittlichen Kreisliga-Spieler. „Unter Mark-Olli bin ich erst so richtig aufgeblüht, ich habe ihm sehr viel zu verdanken. Er ist einfach wie ein Vater für uns, der sich um alles im Verein kümmert“, sagt Weis. Für den 22-Jährigen ist Schmidt der personifizierte FC Brome und auch der Grund, warum es bei den Burgherren derzeit so gut läuft. „Mark-Olli ist ein Perfektionist, der immer mehr von uns verlangt und sich nie zufriedengibt. Er stachelt uns immer wieder an und holt stets die beste Leistung aus uns raus“, schwärmt Weis von seinem Coach.

Der BWL-Student spielt zurzeit seine dritte Herren-Saison mit dem FC Brome, was nicht selbstverständlich ist. Denn in der jüngeren Vergangenheit flatterten schon Angebote aus der Bezirksliga herein. Der VfL Wahrenholz und MTV Gamsen klopften an die Tür. Doch Weis entschied sich für einen Verbleib bei den Grün-Weißen. „Der gesamte Verein ist mir einfach ans Herz gewachsen, wir sind wie eine große Familie“, so Weis. Und das liegt nicht nur an seinem langjährigen Mentor Schmidt. Sondern auch an seinen Mitspielern. „Mit den meisten trete ich schon seit der D-Jugend vor den Ball. Daher sind wir auch sehr zusammengewachsen und unternehmen auch außerhalb des Platzes etwas.“

Eben weil der FC Brome als Kollektiv auftritt, läuft es bislang so rund in der Kreisliga. Mit 13 Punkten aus sechs Spielen gibt sich Weis zufrieden: „Wir treten jetzt mehr als Team auf und lassen nicht mehr so schnell die Köpfe hängen nach einem Rückstand. Das war in der vergangenen Saison noch anders.“ Trotzdem denkt Weis, der in seiner Freizeit im Fitness-Center schuftet, dass auch mehr möglich gewesen wäre. „Mit etwas mehr Glück könnten wir auch auf Platz eins stehen.“

Es wird deutlich: Weis will immer mehr, strebt nach dem Optimum – Parallelen zu seinem Mentor Schmidt. „Ich will mit Brome aufsteigen!“, sagt er. Um den Primus Leiferde in Bedrängnis zu bringen, muss Sonntag (14.30 Uhr) gegen TuS Müden-Dieckhorst erst einmal ein Sieg her.

Von Jannis Klimburg

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