PfiffIKus: Referees des NFV-Kreises Gifhorn durchlaufen einen neuen Ausbildungsweg

„Einfach genial!“ App wird zum Heiligtum

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Lernen über das Smartphone: Die hiesigen Schiedsrichter haben durch die OSS-App die Chance, auch unterwegs fleißig zu lernen.

Gifhorn – Fußball-Schiedsrichter im Wandel der Zeit. Die hiesigen Referees haben einen neuen Ausbildungweg durchlaufen. Mittels Kompaktlehrgang in Hankensbüttel und anschließendem Online-Lernen wurden die Lehrgänge abgeschlossen.

Dabei hat auch die OSS-App (OnlineSchiedsrichterSchule) geholfen. Im PfiffIKus wird ein erstes Fazit gefällt, Teilnehmer kommen zu Wort.

Rückblick

Ziel der neuen Ausbildung ist es, die Präsenzzeiten zu verkürzen, um auf individuelle Bedürfnisse besser Rücksicht nehmen zu können, beziehungsweise damit sich jeder Teilnehmer die Zeit zum Lernen besser einteilen kann. Hilfe bekommen die Schiedsrichter durch die OSS-App, die von drei jungen Unparteiischen in ihrer Freizeit entwickelt worden ist und aktuell gehalten wird.

Gemeinsamer Start

Der gemeinsame Start mit einem kurzen Wochenende (Freitag bis Samstag) in der Jugendherberge Hankensbüttel erwies sich als sehr gewinnbringend: Die Teilnehmer lernten sich untereinander kennen, eventuelle Hemmnisse, später Fragen zu stellen, wurden abgebaut. Zudem wurden die Grundlagen der Fußballregeln gemeinsam erarbeitet.

Aus dem Wochenende resultierte ein offener und ehrlicher Austausch – auch im Nachgang, unter anderem über eine WhatsApp-Gruppe. Hier war es sehr hilfreich, dass man den Gegenüber schon kennengelernt hat.

„Das war jetzt schon mein dritter Anwärterlehrgang, und das erste Mal mit einer App. Ich habe das erste Mal mit null Fehlern bestanden, wobei mir die App sehr geholfen hat. Auch, dass man sich den dritten Lehrtag durch die App sparen konnte, fand ich toll“, so Christian Meier vom VfL Knesebeck über die Vereinfachung. Auch bei weiteren Kollegen kam die App bestens an.

Stimmen zur App

.  Kevin Buchwald (VfL Knesebeck): „Ich finde das mit der App einfach genial. Das Handy ist bei jedem immer dabei und bei jedem ist es ein Alltagsgegenstand. Unterwegs kann man auch etwas machen, wenn man gerade irgendwo wartet als Beispiel. Wenn ich dafür erst ein Buch einpacken muss und es auch mitschleppen muss, macht man das eher nicht oder man vergisst es einfach zu Hause.“

. Timo Feuerhahn (SC Weyhausen): „Die App war top. Ich konnte im Bus lernen, in der Schule und auch sonst überall, weil man sein Handy überall dabei hat.“

. Stefan Bunge (SG Vollbüttel-Ribbesbüttel): „Das Besondere daran ist, man kann einfach so mal üben. Und bleibt so fit für den Fußball.“

. Ramon Abreu Larancuent (VfR Wilsche-Neubokel):  „Ich bin froh, dass es die App gibt. Dadurch hatte ich die Möglichkeit, die Fragen unzählige Male zu üben. Jederzeit und überall. Ich bin der Meinung, dass es ohne die App schwieriger gewesen wäre.“

. Lara Kastner (SV Groß Oesingen): „Ich bin sehr froh, dass wir mit dieser App lernen konnten. Es hat mir sehr geholfen, da ich so auch im Bus, auf dem Weg zur Schule, lernen konnte und kein Buch oder Zettel mitnehmen musste. Außerdem war alles sehr ausführlich, aber dennoch einfach beschrieben.“

Der nächste Lehrabend findet am Freitag, 25. Oktober, um 18.30 Uhr in der IGS Sassenburg statt.  red

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