Handball – Verbandsliga Herren: Saisonfinale der SG VfL gegen Groß Lafferde

„Einen würdigen Abschied bereiten“

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In dieser Konstellation wird die SG VfL Wittingen/Stöcken nur noch heute Abend auflaufen – danach nie wieder. Denn gleich mehrere Leistungsträger beenden ihre Karriere. 

Wittingen – Eine prägende Ära geht zu Ende. Und mit ihr gleich mehrere beeindruckende Spieler.

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass die SG VfL Wittingen/Stöcken ab der kommenden Saison freiwillig auf die Verbandsliga verzichtet und stattdessen in der Landesliga antreten wird. Es ist auch kein Geheimnis, dass zahlreiche Spieler den Verein verlassen beziehungsweise ihre Karriere beenden werden. Und obwohl die Verkündung der beiden Nachrichten schon lange her ist, werden die Emotionen heute Abend (19. 30 Uhr) beim Saisonfinale noch einmal richtig hochkochen und in der Gelbe Hölle allzeit präsent sein.

Natürlich wird auch Handball gespielt. Und Trainer Christian Gades hat weiterhin noch ein Ziel vor Augen: den dritten Platz. „Natürlich sind wir auf die Hilfe anderer Mannschaften angewiesen, aber es ist noch möglich“, betont der Coach, der in der kommenden Saison weiterhin die Geschicke leiten wird. Sein letzter Wunsch sei es, dass sich die Gelbe Hölle ein letztes Mal in dieser Spielzeit noch mal in ein Tollhaus verwandelt und die Spieler wieder nach vorne peitscht. Natürlich erwartet er auch von seinen Jungs vollstes Engagement. „Wir wollen den vielen Jungs, die ihr letztes Spiel für den Verein absolvieren, einen würdigen Abschied bereiten.“ Mit Kai Eschert, Sebastian Schulze, Jan-Philipp Goetzie, Thorsten Meyer, Marten Schultze und Bastian Albrot werden gleich sechs Eckpfeiler und prägende Figuren nach der Partie verabschiedet. „Sie waren alle jahrelang das Aushängeschild des Vereins“, unterstreicht Gades.

Klar ist auch: Jedes Ende bringt einen Neuanfang mit sich. Die SG VfL Wittingen/Stöcken wird sich in der Landesliga neu aufstellen müssen – mit vielen neuen Gesichtern in der ersten Mannschaft. Doch daran möchte Gades noch nicht denken, schließlich steht noch ein letztes Spiel in der Verbandsliga auf dem Plan. „Wir müssen die Partie in vollsten Zügen genießen. Denn so werden wir in Zukunft nie wieder zusammenkommen.“ Doch: bei der Abschlussfahrt nach Polen.

VON JANNIS KLIMBURG

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