Fußball – Kreisliga: SVGO-Coach Torben König freut sich auf den Saisonstart beim SVM / VfL Vorhop in Westerbeck gefordert

„Eine verrückte Liga, die jetzt noch ausgeglichener ist“

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Geht es im Galopp weiter? Der VfL Knesebeck (l.) muss nach dem 5:0-Erfolg in Leiferde beim FC Schwülper antreten.

jk. Das lange Warten hat ein Ende, der Ball rollt nun auch wieder in der Kreisliga. Am Sonntag (15 Uhr) werden die ersten sieben Begegnungen der neuen Spielzeit ausgetragen.

So muss der VfL Knesebeck beim FC Schwülper ran, indes versucht sich der VfL Vorhop beim vermeintlichen Geheimfavoriten SV Westerbeck.

SV Westerbeck – VfL Vorhop

Der Rückkehrer Walter Dürkop will an seiner alten und neuen Wirkungsstätte VfL Vorhop einiges bewegen. Am besten gleich die ersten Punkte einfahren beim SV Westerbeck. Doch aus dem kommenden Gegner wird er noch nicht ganz schlau: „Ich hatte sie als Aufstiegskandidat Nummer eins auf dem Zettel. Doch die Testspielergebnisse und das 1:3 gegen Ehra-Lessien im Pokal sprechen nicht unbedingt dafür“, sagt der VfL-Coach. „Ich bin gespannt, was uns erwartet in Westerbeck.“ Dabei lief die Vorbereitung recht ordentlich ab, berichtet Dürkop. „Jeder bringt sich mit ein und ist motiviert. Das zeigt auch die hohe Trainingsbeteiligung. Es wäre schön, wenn wir einen Punkt aus Westerbeck mitbringen könnten.“

SV Leiferde – SV Triangel

Der Stachel aus der deutlichen 0:5-Pleite im Pokalspiel gegen den VfL Knesebeck sitzt beim SV Leiferde noch tief. Nun gilt es für die Blau-Weißen, gegen den SV Triangel Wiedergutmachung zu betreiben. Ein schwieriges Unterfangen für die Hausherren, denn die Gäste überraschten in der vergangenen Saison als Liga-Neuling.

SV Meinersen – SV Groß Oesingen

„Man weiß nie genau, was man bekommt. Manchmal spielen sie groß auf und an einem anderen Tag kommt wieder nur wenig dabei herum“, sagt Groß Oesingens Coach Torben König über Gegner SV Meinersen. Die Testspiele liefen rund für die Gäste. Trotzdem sieht König noch Schwächen in seiner Mannschaft. „Im Defensivverbund müssen wir noch einige Prozente drauflegen.“ Erst dann sollte das Ziel, die Top fünf, in greifbarer Nähe sein. „Es ist eine verrückte Liga, die jetzt noch ausgeglichener ist. Jeder kann hier jeden schlagen“, meint der Übungsleiter. Beim SVM muss König jedoch auf Arne und Heike Heers (beide privat) verzichten.

FC Schwülper – VfL Knesebeck

Es ist die Frage der Fragen, ob der VfL Knesebeck seine formidable Vorbereitung auf die Meisterschaft übertragen kann. Denn die Einhörner verloren kein einziges Spiel, kassierten nur wenige Gegentore. Der Co-Trainer Sebastian Sommer schwärmt in den höchsten Tönen: „Das war wohl die beste Vorbereitung, die ich jemals als Spieler oder Trainer erlebt habe.“ Er rudert aber sofort wieder zurück: „Das bringt dann aber alles auch nichts, wenn du es zum Pflichtspiel-Auftakt nicht auf den Rasen bringst. Das beste Beispiel ist der VfL Wittingen dafür.“ Beim FC Schwülper, vorher TSV Rothemühle, ist es an sich schon knifflig genug. Doch nun muss der VfL Knesebeck auch noch auf drei wichtige Stützen verzichten. Denn Torjäger Daniel Meinecke, Lukas Peschka und Niclas Zierenberg können am Sonntag nicht auflaufen.

SV BW Rühen – TuS Müden-Dieckhorst

Zunächst stapelt der SV BW Rühen einmal tief. Das ist auch kein Wunder als Aufsteiger. „Der Klassenerhalt genießt natürlich höchste Priorität. Alles andere darüber ist ein netter Bonus“, betont SV-Coach André Thiele. Der neue Übungsleiter ist bislang sehr einverstanden mit dem Engagement seiner Schützlinge. „Das neue System wurde wunderbar aufgenommen von den Spielern“, erklärt der neue starke Mann an der Seitenlinie. „Trotzdem gibt es immer noch was zu verbessern. Ich siedle es bei 30 Prozent an, von dem, was man aus der Mannschaft noch rausholen kann. Aber wir verspüren absolut keinen Druck.“ Keinen Druck, aber die Anspannung dürfte steigern, wenn es am Sonntag zum ersten Kreisliga-Spiel kommen dürfte. „Der Respekt vor dem TuS ist vorhanden, aber definitiv keine Angst. Wir gehen mit breiter Brust in den Auftakt.“

TSV Hillerse – MTV Gifhorn II

Die Vorfreude auf das erste Kreisliga-Spiel ist beim Liga-Neuling TSV Hillerse enorm groß. Dabei geht es direkt gegen einen alten Bekannten. Denn in der vergangenen Spielzeit trafen die beiden Teams bereits in der 1. Kreisklasse 1 aufeinander. „Der MTV ist unberechenbar. Vor allem weil die A-Jugend noch nicht spielt und die erste Garde einen Tag später erst seine Partie austrägt“, so TSV-Trainer Florian Hildebrandt.

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