Schießen – 2. Bundesliga Luftpistole: Hankensbütteler verliert mit SV Barmke zweimal

Eib: Fehlstart trotz Technik-Update

Glückwunsch zum Zweitliga-Aufstieg: Der SV Barmke mit Lars Eib (hinten, 4. v. r.) erhielt einen neuen Wanderpokal. Foto: privat

red Hankensbüttel/Barmke. Scharf sehen, scharf schießen: Damit Sportschütze Lars Eib dem SV Barmke auch in der neuen Saison beim Unternehmen Klassenerhalt helfen kann, geht der Hankensbütteler mit der Zeit. Die neue Technik erwies sich zum Start der Serie in der 2.

Bundesliga jedoch noch nicht als Glücksbringer.

Bekanntlich ist das zweite Jahr immer das schwerste. Für den Aufstieg 2013 ins deutsche Unterhaus wurden Eib und Co. von Helmstedts Bürgermeister bei der Sportlerehrung ausgezeichnet, erhielten zudem während der Delegiertentagung des Kreisschützenverbandes Helmstedt den neu ins Leben gerufenen Wanderpokal für herausragende Leistungen. Ein Ansporn, nach Platz fünf in der Premierensaison, erneut die Klasse zu sichern. „Das wird nicht ganz einfach, da die Mannschaften natürlich aufrüsten und neue Besetzungen aufweisen“, betont Eib. Aber auch die Barmker haben sich verändert. Sven Grasdorf aus Hannover verstärkt das Team an Setzplatz vier.

Eine Position vor ihm hat Eib seinen Stammplatz in der Hackordnung. Der hiesige Schütze gönnte sich extra eine neue Pistole. Seine bisherige Feinwerkbau 102 habe ihm 21 Jahre lang zu Rekorden und jede Menge Titeln geschossen. Doch nun ist der Ziel-Zenit überschritten. „Sie hat schon jede Menge Blei gespuckt. Das geht nicht spurlos an ihr vorbei. Außerdem ist die Technik schon lange überholt“, begründete Eib den Waffen-Wechsel. Zudem hat sich der Hankensbütteler eine Schießbrille mit Glas anfertigen lassen. „Man wird älter“, schmunzelt er und hofft auf mehr Klarblick.

Nach vielversprechenden Vergleichswettkämpfen im Vorfeld ging Barmke zuversichtlich an den Ernstfall heran. Und wurde ernüchtert. Der Lokalmatador SV Bassum, im Vorjahr noch unterlegen, war gut vorbereitet und gewann 4:1. Eib gab trotz 371 Ringen seinen Punkt nach dem dritten Stechschuss ab.

Es folgte ein 2:3 gegen den SV Groß- und Kleinkaliber. Trotz des Einzelpunktes von Eib (378). Er zeigte sich aber kämpferisch: „Es ist noch alles drin.“

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