Fußball – 1. Kreisklasse 1: TuS gewinnt auch in Barwedel / Rühen übernimmt wieder die Führung

Ehra marschiert munter weiter

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War’s das für den SV Langwedel (r. Mathis Schulze)? Gegen den SV Eischott (Mitte) hätte ein Sieg hergemusst, um den Abstieg, der nun unausweichlich scheint, noch zu vermeiden.

Tabellenspitze zurückgeholt! Osloß besiegte Tappenbeck zwar mit 5:0, doch das Torverhältnis spricht nach dem 8:0 über Jembke wieder für Rühen in der 1. Kreisklasse 1. Einen wichtigen Punkt gegen den Abstieg holte sich Grußendorf beim 1:1 gegen Ohretal.

Auch Eischott punktete in Langwedel und hat den Abstand zum Abstiegsplatz vergrößert.

SV Barwedel –

TuS Ehra-Lessien 1:3 (0:1)

Bereits in der zwölften Minute brachte Nick Zinn die Gäste in Führung. Nach einer halben Stunde gelang Eric Meyer das 0:2. „Wir hatten nicht die stärkste Mannschaft zur Stelle, während Ehra die sich bietenden Chancen besser genutzt hat“, so SV-Co-Trainer Michael Goldbeck. In den letzten zehn Minuten vor der Pause kam Barwedel zwar etwas besser ins Spiel, aber ein Treffer wollte nicht gelingen. Nach dem Wechsel kam Hoffnung auf, als Jan-Eric Kuhnt einen Elfmeter zum 1:2-Anschluss nutzte. „Der Ausgleich war zwar möglich, aber wir haben unsere Chancen nicht genutzt. So geht der Sieg für Ehra letztlich in Ordnung“, so Goldbeck. Kurz vor Schluss machte Issiaga Conde mit dem Treffer zum 1:3 alles klar.

SV BW Rühen –

SV Jembke 8:0 (4:0)

Der Gast aus Jembke trat zwar nach den Querelen in der Woche mit voller Mannschaft an, konnte aber keineswegs an die zuletzt gezeigten Leistungen heranreichen. „Spielerisch hatte Jembke nicht viel zu bieten, mit dieser Besetzung werden sie kaum einen Punkt holen“, so Blau-Weiß-Trainer Sören Henke. Nach dem frühen 1:0 durch Kevin Fries wurde Tino Kupka nach 20 Minuten im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter nutzte Robin Magnus zum 0:2. Bis zur Pause bauten die Gastgeber den Vorsprung auf 4:0 aus. Auch nach dem Wechsel hatten die Gäste nicht viel zu bestellen. Es wurde ein lockerer Heimsieg.

SV Langwedel –

SV Eischott 1:6 (1:4)

Die Gastgeber boten in der ersten halben Stunde eine starke Partie. „Wir hatten leichte Feldvorteile und auch die besseren Chancen, doch nach der Roten Karte gegen Torhüter Danny Völling sind wir eingebrochen“, so Langwedels Trainer Andreas Schiller. In der Tat zeigte sich das Schlusslicht in guter Verfassung. Nach einem Handspiel im Strafraum nutzte Matthias Köllner den Elfmeter zur frühen Führung. Doch nach einer halben Stunde musste der SV-Keeper nach einem Foul außerhalb des Strafraums vom Feld und Eischott nutzte den Freistoß zum 1:1-Ausgleich. Als dann Ersatztorhüter Mike Schwarz auch noch verletzt ausschied, lief nichts mehr zusammen. Nach dem 1:4 zur Pause konnte Langwedel im zweiten Durchgang streckenweise die Begegnung offen gestalten. Nur noch zwei Mal waren die Gäste zum 1:6-Endstand erfolgreich.

TSV Brechtorf –

FC Germ. Parsau 1:2 (0:2)

Die Gäste begannen schwungvoll und setzten Brechtorf gleich unter Druck. Nach einer Viertelstunde erzielte Björn Henke die verdiente Führung für die Germanen. Auch in der Folgezeit hatte Parsau mehr vom Spiel. In der 29. Minute war es Niklas Werthmann, der das 0:2 erzielte. „Uns fehlte in der Deckung die Ordnung, so hatten die Gäste leichtes Spiel“, meinte TSV-Trainer Andreas Stiegert. In den letzten zehn Minuten vor der Pause kam Brechtorf etwas besser ins Spiel. Es blieb aber bis zum Wechsel bei der 2:0-Führung des FC. In der 54. Minute fiel ein Eigentor durch Marc Zerbe, der einen Schuss von Miles Roderick ins eigene Tor lenkte. Nur noch 2:1 für die Germanen, doch nach einem Foul im Strafraum an Roderick gab es keinen Elfmeter. „Das war Pech, denn wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit kontrolliert“, so Stiegert. Trotz guter Möglichkeiten blieb es letztlich bei der knappen 1:2-Niederlage.

SV Tappenbeck –

SV Osloß 0:5 (0:3)

Von Beginn an bestimmten die Gäste das Geschehen. „Wir mussten einige verletzte Stammspieler ersetzen, so kamen wir nicht gut ins Spiel. Nur in den ersten 25 Minuten konnten wir mithalten“, so Tappenbecks Trainer Christian Grunwald. Vor allem in der Offensive waren die Gäste besser besetzt und erzielten in der 25. und 30. Minute einen Doppelschlag zum 0:2. Christian Wendt stellte in der 38. Minute den 0:3-Pausenstand her. Im zweiten Durchgang wehrten sich die Gastgeber zunächst erfolgreich, doch nach einer Stunde bauten die Gäste die Führung auf 0:5 aus. Mehr ließ Tappenbeck aber nicht zu. „Der Sieg der Gäste geht in Ordnung, fiel vielleicht etwas zu hoch aus“, meinte Grundwald.

TSV Grußendorf –

FC Ohretal 1:1 (1:1)

Der TSV holte sich verdient einen Zähler in einer ausgeglichenen Begegnung. Ohretal begann stark und tauchte einige Male gefährlich vor dem Tor der Gastgeber auf. Doch in der 13. Minute leiteten die Grußendorfer einen Konter ein und Andre Helms traf zur frühen Führung. Die Ohretaler fingen sich aber wieder schnell und glichen in der 27. Minute durch Hannes Plaster zum 1:1 aus. Im zweiten Durchgang blieb es weiter ein offenes Spiel. „Wir hätten durchaus in Führung gehen können, aber zwei klare Chancen blieben ungenutzt“, meinte Grußendorfs Trainer Matthias Berneis. In der 65. Minuten verloren die Gastgeber Helms durch eine Gelb-Rote Karte. Aber auch mit zehn Spielern hielt der TSV die Begegnung offen. Zehn Minuten vor Schluss bot sich sogar die Chance zum Sieg, doch Philipp Brand schoss freistehend über das Tor. So blieb es beim 1:1.

SV Hankensbüttel –

TSV Schönewörde 2:2 (1:1)

Der TSV erkämpfte sich in Hankensbüttel verdient einen Punkt. Lange Zeit sah es sogar nach einem Erfolg der Gäste aus, denn erst in der Nachspielzeit fiel der Ausgleich. In der 16. Minute hatte Nikolas Müller die Gäste in Führung gebracht. Es dauerte bis in die Nachspielzeit der ersten Hälfte, bevor Dennis Moor den 1:1-Ausgleich erzielte. „Beide Mannschaften zeigten ein schwaches Spiel, das von vielen Fehlpässen geprägt war“, so ein enttäuschter HSV-Trainer Richard Matis. Die Gäste aus Schönewörde gingen in der 71. Minute erneut in Führung. Nach einer Ecke war Dennis Dornuf mit einem Kopfball erfolgreich. In der Folgezeit tat sich nicht viel. Erst in der Nachspielzeit traf Tobias Golombeck zum glücklichen 2:2-Endstand.

Von Manfred Hallmann

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