Handball: Wittingen/Stöckens Damen mit zwei Test-Siegen

Durchhaltevermögen gefragt

Erfolgreiches Wochenende: Die SG VfL Wittingen/Stöcken um Nina Zergiebel (M.) feierte am Sonntag zwei Testspiel-Erfolge.
+
Erfolgreiches Wochenende: Die SG VfL Wittingen/Stöcken um Nina Zergiebel (M.) feierte am Sonntag zwei Testspiel-Erfolge.

Wittingen – Hitzefrei? Von wegen! Reichlich Durchhaltevermögen war am Sonntag von den Handball-Damen der SG VfL Wittingen/Stöcken gefragt.

Die in der Regionsoberliga beheimateten Schützlinge von Trainer Andreas Witzke bestritten gleich zwei Testspiele – und das bei Temperaturen um die 30 Grad Celsius.

Auch wenn seine Spielerinnen am Ende des Tages verständlicher Weise völlig ausgebrannt waren, konnte Witzke unter dem Strich zufrieden sein.

Bereits am Vormittag reisten die Brauereistädterinnen, die am Freitagabend noch eifrig an der Athletik gearbeitet hatten, zum ersten Test beim SC Weyhausen, seines Zeichens Aufsteiger in die Regionsliga. „Dieses Duell sollte dazu dienen, schnelle Spielzüge einzustudieren. Das war gegen die offensive Abwehr des Gegners allerdings schwer möglich“, verriet Witzke, um anzufügen: „Wir haben aber noch recht gut darauf reagiert.“ Trotz Anlaufschwierigkeiten beendete seine Sieben das erste Drittel mit einer 12:6-Führung. Der SG VfL-Coach wechselte in der Folge viel durch, sah seine Schützlinge aber erst im letzten Abschnitt zu gewohnter Form auflaufen: „Da lief es so, wie ich mir das vorstelle.“ So sprang am Ende noch ein deutlicher 34:16-Erfolg für Wittingen/Stöcken heraus, den der Coach aber auch nicht überbewerten wollte.

Nun wurde es allerhöchste Zeit für eine Stärkung. Diese gab es dann auch im Vapiano in Wolfsburg. Das hatte auch einen guten Grund, denn der neue Coach feierte dort seinen Einstand und lud seine Spielerinnen ein. Am Abend ließ er sie dann aber schon wieder ordentlich schwitzen. Ein weiteres Vorbereitungsspiel stand auf dem Programm. Die Witzke-Sieben traf auf den TV Uelzen, ebenfalls in der Regionsoberliga beheimatet. Auch wenn beim 16:11 der zweite Sieg an diesem Tag heraussprang, musste Andreas Witzke zugeben: „Die Spielerinnen waren sichtlich platt, unkonzentriert und haben sich viele Fehler erlaubt.“

Allerdings machte die Deckung ihre Sache über die komplette Spielzeit hinweg sehr ordentlich. Weil jedoch im Angriff zu viele Gelegenheiten ungenutzt blieben, hielt Uelzen zumindest statistisch gut mit und führte nach 30 Minuten sogar mit 7:6. Wie schon am Vormittag demonstrierte die SG VfL, übrigens ohne Spielmacherin Annemarie Piep, aber dafür mit einer starken Torhüterin Lena Zergiebel angetreten, ihre Stärken erst im dritten Drittel. Dort zogen die Brauereistädterinnen auf 14:8 davon, was zugleich auch die Vorentscheidung bedeutete. Letztendlich hieß es 16:11 zugunsten des Gastgebers.

„Insgesamt kann ich mit diesem Wochenende zufrieden sein“, fasste Andreas Witzke kurz und knapp zusammen. Bereits am heutigen Dienstagabend steht für sein Team die nächste Vorbereitungspartie an. Ab 20 Uhr trifft die SG VfL Wittingen/Stöcken in heimischer Halle auf den Landesligisten Eintracht Braunschweig. „Ich denke, das wird ein interessantes und ausgeglichenes Spiel“, so Witzke.

VON FLORIAN SCHULZ

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare