Dünne Decke: VfL sucht

Hilferuf! Wittingens Trainer Axel Bühlow benötigt für die neue Saison in der Handball-Oberliga dringend neue Damen. Foto: ib

Wittingen. So wird das zweite Jahr in der Handball-Oberliga zum Himmelfahrtskommando: Die Damen des VfL Wittingen drückt ganz gewaltig der Personal-Schuh! Der Klub sucht für die kommende Saison händeringend nach Verstärkungen.

Auf die Freude über den Klassenerhalt folgt die Ernüchterung. Die Abgänge der Leistungsträgerinnen Maren Günther, Mirja Lücke (beide Karriereende), Kira Wiswe (VfL Wolfsburg II) und Mandy Meyer (Pause) haben ein Riesenloch gerissen. Bühlow seufzt: „Ein herber Rückschlag.“ So ist das aktuelle Grüppchen überschaubar: Sieben Feldspielerinnen und drei Torhüterinnen. Als Aushilfe stehen zwar die drei A-Jugendlichen Anna-Maria Steinmetz, Julia Schulze und Fenja Thölke Gewehr bei Fuß – doch das soll eigentlich eher die Ausnahme bleiben.

Die Stirn von Trainer Axel Bühlow legt sich in Sorgenfalten, wenn er über den derzeitigen Engpass nachdenkt. „Sieben Feldspielerinnen sind eindeutig zu wenig. Besonders der Bedarf im Rückraum ist akut.“ Dort sollen nach Möglichkeit noch zwei neue Kräfte kommen, auch eine Außenspielerin fehlt noch.

Wittingens Coach würde gerne mit einem 14er-Kader in die nächste Saison in Niedersachsens Oberhaus gehen. Doch alle Unternehmungen des VfL, Neuzugänge an Land zu ziehen, scheiterten bis hierhin. „Bisher gab es nur Absagen. Für uns ist es relativ schwer, Spielerinnen zu bekommen.“ Erst recht, seitdem Kreis-Rivale MTV Gifhorn ebenfalls in die Oberliga aufgestiegen ist und potentielle Kandidaten abgräbt. Genauso wie der VfL Wolfsburg II, der ebenfalls aufrüstet und hoch will. Für Wittingen bleibt bisher nichts übrig.

Deshalb nun der Hilferuf von Bühlow. Interessierte Handballerinnen sollen sich bei ihm melden: Entweder per E-Mail an ali-pitti@t-online.de oder telefonisch unter (0171) 5789989. Die Wittinger Oberliga-Damen trainieren immer dienstags, mittwochs und freitags von 18 bis 19.30 Uhr in der Gelben Sporthalle am Schulzentrum (Spittastraße).

Von Ingo Barrenscheen

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