Fußball – Kreisliga: Ummern gelingt klares 5:0 in Wittingen

Druckvoll, effektiv, siegreich

Nur das Nachsehen: Wittingen (links Kamil Patryk Pawlak) unterlag dem VfL Germania Ummern (Vitalij Sterz) auf eigenem Rasen deutlich.
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Nur das Nachsehen: Wittingen (links Kamil Patryk Pawlak) unterlag dem VfL Germania Ummern (Vitalij Sterz) auf eigenem Rasen deutlich.

Wittingen – So derartig hat man Jörg Drangmeister in dieser Saison vermutlich noch nicht mit Superlativen um sich werfen hören.

Der Trainer des VfL Germania Ummern hatte gestern nach dem deutlichen 5:0 (4:0) beim VfL Wittingen/Suderwittingen im Verfolgerduell der Fußball-Kreisliga aber auch allen Grund dazu. „Das war unsere beste Saisonleistung“, so Drangmeister. Bereits zur Pause war der Sack beim Stand von 4:0 – zwischen der 15. und 29. Minute gelangen den Gästen vier Treffer – zu.

Das war unsere beste Saisonleistung.

Jörg Drangmeister, Trainer des VfL Germania Ummern

Die Ummeraner zeigten sich sehr gut auf den Gegner eingestellt. Bereits im Vorbericht hatte der Germania-Coach auf die Wittinger Anfälligkeit in der Defensive hingewiesen. Dementsprechend wollten die Gäste den Aufsteiger auch beschäftigen. „Die Jungs haben das so umgesetzt, wie wir das besprochen hatten“, freute sich Drangmeister. Dazu kam, dass sein Innenverteidiger Maximilian Kutz sein erstes Tor im Herrenbereich erzielte. Es war ausgerechnet auch noch das 1:0 – infolge eines Eckballs. Doch die Germanen blieben gefährlich, spielten sich immer wieder gute Chancen heraus – und zeigten sich dazu enorm effektiv. Christian Sterz (21.) sowie zweimal Trainersohn Jannes Drangmeister (23., 29.) erhöhten das Resultat bis zum Kabinengang auf 4:0. „Absolut verdient“, wie Drangmeister befand. Widersprechen konnte ihm sein Gegenüber Naim Fetahu aus Wittingen nicht: „Der Gegner war uns in Sachen Zielstrebigkeit klar überlegen. Das hatte alles Hand und Fuß.“

Vorrangiges Ziel des Gast-VfL war es, die Null nach dem Seitenwechsel zu halten. Das gelang. „Wir haben wenig zugelassen“, so Jörg Drangmeister. Und einer ging sogar noch für Ummern. Nils Wagner gelang in der Schlussminute der 5:0-Endstand. Die Brauereistädter, die vom direkten Kontrahenten überholt wurden, waren natürlich bedient. Fetahu: „Wir haben uns einfach zu dumm angestellt. Da kamen Pech und Unvermögen zusammen.“

VON FLORIAN SCHULZ

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