Fußball – Kreisliga: Schlusslicht Wesendorf gastiert zum Kellerkracher in Vorhop

Den Druck loswerden

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Pierre Peesel (l.) und sein VfL Vorhop steht nach gehörig unter Druck mit nur drei Punkten. Noch schlechter geht es dem Wesendorfer SC (r. Jesse Rocksen), der erst ein mickriges Pünktchen holte. Am Sonntag treffen die beiden Kellerkinder aufeinander. 

Vorhop. Beide Mannschaften können ein Lied davon singen, dass ansprechende Leistungen nicht immer mit Punkten belohnt werden. Denn der VfL Vorhop und Wesendorfer SC stehen in der Fußball-Kreisliga noch ohne Sieg da.

Nun kommt es am Sonntag (15 Uhr) zum Duell der beiden Kellerkinder.

„Es wäre jetzt ein guter Zeitpunkt für den ersten Sieg“, sagt Vorhops Coach Walter Dürkop. „Wir müssen den Hebel jetzt mal langsam umlegen“, so WSC-Trainer Matthias Hopp. Beide sind sich einig: Es soll endlich raus aus dem Tabellenkeller. Es ist zwar noch früh in der Saison, doch „es lebt sich eben leichter ohne den Druck“, meint Hopp.

Dieser Druck hätte bei den beiden Nordkreis-Teams gar nicht erst entstehen müssen. Denn die Chance für den ersten Dreier war schon lange vorhanden. „Wir haben einen großen Sprung gemacht, doch uns dann eben nicht belohnt. Das muss sich jetzt gegen Wesendorf ändern“, fordert Dürkop von seinen Schützlingen. „Wir wollen den Vorsprung auf den Gegner unbedingt vergrößern.“

Da wird Hopp etwas gegen haben, der von einem offenen Schlagabtausch ausgeht. „Beide kommen vor allem über die kämpferische Ebene. Es dürfte auf alle Fälle interessant werden. Denn Vorhop ist in jedem Mannschaftsteil sehr unbequem zu bespielen“, sagt er.

Die Tabellensituation spricht für das gallische Dorf, denn die Rot-Weißen haben zwei Punkte mehr auf dem Konto. Doch die Bilanz der direkten Aufeinandertreffen sagt etwas anderes aus. Denn seit fünf Partien gelang es Vorhop nicht mehr, gegen den Wesendorfer SC zu gewinnen.

„Wesendorf ist eine Wundertüte, weil du nie genau weißt, wer auflaufen wird“, sagt Dürkop. Dabei hofft Hopp, dass er auf das gleiche Personal wie in den vergangenen Spielen zählen kann. Dann sei alles möglich.

Von Jannis Klimburg

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