Handball – 2. Relegationsrunde um Landesliga MC: Wittingen/Stöcken scheitert knapp an Direkt-Quali

Dritter Platz heißt dritte Runde

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Konnten sich in einer stark besetzten Relegationsrunde wenigstens den dritten Platz sichern: Jannes Dankert (am Ball) und die MC können noch im dritten Anlauf auf den Landesliga-Zug aufspringen.

Wittingen. Und es geht weiter: Die MC-Handballer der JSG Wittingen/Stöcken haben die direkte Qualifikation für die Landesliga verpasst und müssen nun am kommenden Sonntag in die dritte Relegationsrunden nach Oldenburg.

Am vergangenen Sonnabend belegte das Team in heimischer Halle den dritten Platz und verfehlte somit knapp das direkte Ticket. Immerhin bedeutet Rang drei, dass es noch eine Chance gibt.

In einem von der Teamstärke her so ausgeglichenen Turnier wie am Sonnabend in der Wittinger Halle reichen wenige Fehler aus, um am Ende den Kürzeren zu ziehen. Insbesondere dann, wenn die Spielzeit 24 Minuten beträgt. JSG-Coach Dirk Dankert: „Leider passierte das gleich im ersten Spiel gegen Wolfsburg.“ Zur Pause führte das Heimteam noch mit 8:6, doch im zweiten Durchgang war ab der 19. Minuten der Wurm drin. Ein Siebenmeter und zwei klare freie Chancen wurden nicht genutzt. Die Folge: Der VfL Wolfsburg erzielte 13 Sekunden vor Schluss noch den Siegtreffer 12:11.

Gegen den HV Barsinghausen war es dann ein ganz anderes Spiel für die heimische JSG. Die starke Wittingen/Stöckener Deckung schaltete den gefährlichen HV-Rückraumspieler Mika Spannuth aus und falls es doch mal brenzlig wurde, war Torwart Moritz Klapper stets auf dem Posten. „Sein bisher bestes Spiel“, lobte Dankert. Auch im Angriff der Hausherren lief es rund. So gewann die JSG das zweite Duell mit 14:9. Ausgeglichen lief es bis zur 18. Minuten gegen den späteren Turniersieger Tuspo Weende. Dankert: „Dann merkte man aber, dass die Konzentration nachließ.“ Viele Abspielfehler führten zu einer 11:18- Niederlage.

So kam allmählich Druck auf, denn im vierten und letzten Spiel musste unbedingt ein Unentschieden her, um zumindest in die nächste Relegationsrunde einzuziehen. In einem Kraftakt beider Teams ging es tatsächlich 13:13 aus. Dankert war zufrieden, übte aber auch Kritik am Modus: „Wir haben nur mit dem jüngeren Jahrgang und ein sehr starkes Turnier gespielt. Man kann stolz sein, wenn man bedenkt, dass die Jungs 96 Minuten Handball auf hohem Niveau gespielt haben. Jeder Profi würde die Hände über den Kopf schlagen und die Verantwortlichen für verrückt erklären.“

• Tore: Lang (25), Dankert (14), Vahldieck (4), Sendo (3), Schewardo, Bammel, Alpers (je 1).

Von Michael Theuerkauf

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