20. Volksbank-Hallenmaster-Cup, Gruppe D: Groß Oesingen und Brome weiter

Dramatik bis zum Schluss!

Der Moment der Erlösung! Der FC Brome (v. l. Michael Gieselberg, Riaan-Philipp Schmidt, Marvin Keller und Mark-Oliver Schmidt) buchte auf den letzten Drücker den Finaltag beim Volksbank-Cup.
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Der Moment der Erlösung! Der FC Brome (v. l. Michael Gieselberg, Riaan-Philipp Schmidt, Marvin Keller und Mark-Oliver Schmidt) buchte auf den letzten Drücker den Finaltag beim Volksbank-Cup.

Wittingen. In 20 Jahren Volksbank-Hallenmaster-Cup hat Urheber Hartmut Bartel, das bestätigte gestern seine Entourage in der Regie, noch nie einen Turnier-Tag versäumt.

Insofern erlebte der Budenzauber-Klassiker gestern beim zweiten Part der Vorrunde ein Novum – denn der Turnier-Oberst fehlte krankheitsbedingt. Dafür fehlte es in der abschließenden Vorrunden-Gruppe D bis zur allerletzten Sekunde nicht an Spannung.

Da haut’s einem die Brille weg... Schiedsrichter Andreas Meyer (l.) behielt dennoch die Übersicht und sah einen guten SV Groß Oesingen (M. Heiko Dreier). Der TuS Ehra-Lessien indes schied aus.

Da sich die Mannschaften in schöner Regelmäßigkeit gegenseitig die Punkte wegnahmen, war vor dem finalen Dreier-Durchlauf noch rein gar nichts entschieden – bis auf das Aus des chancenlosen TuS Ehra-Lessien, der trotz seines Torwart-Titans Paul Spät sieglos ausschied. Für das andere Quintett hingegen hieß es auf der Zielgeraden alles oder nichts. Nur der SV Groß Oesingen konnte sich vor dem Kreisliga-Kräftemessen mit dem zitternden FC Brome des Weiterkommens bereits sicher sein. Daher war die finale 1:2-Niederlage „zu verkraften“, meinte Hallen-Coach Marvin Eilmus. „Erster Platz – wir haben unser Soll erfüllt.“ Gegen Brome sei die Zwei-Minuten-Strafe gegen Arne Heers entscheidend gewesen, erklärte der Vertreter von König. Oesingen kassierte das 0:2, die Zeit lief davon.

So schlossen die Burgherren nach Punkten noch auf, mussten sich aufgrund des minimal schlechteren Torverhältnisses aber mit Platz zwei begnügen. Für Mark-Oliver Schmidt kein Beinbruch, einzig das Weiterkommen zählte. Ein Wechselfehler kurz vor Schluss gegen Oesingen brachte den Bromer Coach dann aber doch auf die Palme: „Vor dem Spiel kannst du den Spielern sagen, was du willst. Beim Anpfiff haben sie es vergessen.“ Außerdem regte sich der Futsal-Liebhaber über das vermehrte Rumgebolze auf: „Kombinationen waren bei allen Mangelware.“

Auf die Spitze getrieben wurde die Dramatik in den letzten acht Minuten: Der TSV Adler Jahrstedt benötigte gegen den enttäuschenden SV Langenapel einen Sieg, um Kusey noch von Platz drei zu verdrängen. Gut eine halbe Minute vor Ultimo erzielten die Adler den Siegtreffer und dürfen deshalb aufgrund des besseren Torverhältnisses nach Beetzendorf.

Von Ingo Barrenscheen und Christian Thiemann

Volksbank-Hallenmaster-Cup 2017 in Wittingen - 1. Vorrundentag

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