Fußball – Kreisliga: Wesendorfer SC erwartet Meinersen und Vorhop / SV Groß Oesingen ohne den Trainer gegen Primus Wilsche

Doppelte Chance, sich zu befreien

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Im Hinspiel setzte sich der Wesendorfer SC (l.) knapp mit 1:0 durch. Ein weiterer Sieg gegen den VfL Vorhop würde den Blau-Weißen im Kampf um den Klassenerhalt mächtig gut tun.

jk. In der oberen Tabellenhälfte sind die Geschichten schon erzählt. Allerdings ist es im Abstiegskampf weiter spannend. Fünf Teams kämpfen an den letzten Spieltagen noch um den Klassenverbleib.

Der Wesendorfer SC hat dazu am Pfingstwochenende gleich die doppelte Chance, sich aus dem Keller zu befreien. Für die Blau-Weißen geht es zuhause gegen die SV Meinersen und den VfL Vorhop. Indes versucht sich der SV Groß Oesingen gegen den Primus VfR Wilsche-Neubokel. Und versucht es damit, besser zu machen als im Pokal.

• Mittlerweile hat der Wesendorfer SC die ärgerliche 0:2-Pleite gegen den SV Westerbeck verkraftet. „Das Schützenfest ist jetzt vorbei, der Blick geht nach vorne“, so Co-Trainer Hans Götz. Am Wochenende stehen zwei Abstiegsduelle auf dem Plan, die für den weiteren Verlauf der Saison von immenser Bedeutung sein werden. Am morgigen Sonnabend (16 Uhr) empfängt der WSC die SV Meinersen und am Pfingstmontag (15 Uhr) dann den VfL Vorhop. „Das Team weiß, worum es geht. Wir müssen beide Partien gewinnen, wenn wir nicht noch weiter unten reinrutschen wollen. Jetzt haben wir es noch in der eigenen Hand“, betont Götz. „Insbesondere Vorhop ist nicht einfach zu bespielen. Da haben wir uns in der Vergangenheit immer schwergetan.“ Sein Gegenüber Sebastian Sommer, Trainer des VfL, verrät: „Wir sehen uns nicht chancenlos, auch wenn WSC vor uns rangiert. Dafür müssen wir aber unsere magere Auswärtsbilanz aufbessern.“

• „Wir sind dann auch froh, wenn die Saison vorbei ist“, so die Worte von Trainer Michaels Alms. Denn der VfL Germania Ummern pfeift derzeit, wie viele andere Teams auch, aus dem letzten Loch. Zu den zahlreichen Langzeitverletzten gesellten sich nun auch noch Sebastian Kuhls und Maximilian Kutz. Insgesamt hat Alms 13 Akteure auf dem Papier stehen für die kommende Begegnung am Sonnabend (16 Uhr) gegen den SV Triangel. Dennoch wollen die Germanen ihre letzten beiden Heimspiele noch gewinnen, den Fans was bieten. „Triangel ist in der Offensive brandgefährlich mit ihren vielen Top-Spielern. Die Hintermannschaft muss auf der Hut sein. Dennoch bin ich zuversichtlich, weil uns der Gegner in der Vergangenheit zumindest immer lag “, erklärt der Übungsleiter.

• Der SV Groß Oesingen genießt derzeit einen Lauf, katapultierte sich in der Rückrunde hoch bis auf Rang drei. Diese Platzierung will die Mannschaft von Trainer Torben König auch nicht mehr hergeben. Nun hat der SVGO allerdings eine gewaltige Hausnummer vor der Brust, denn der Primus VfR Wilsche-Neubokel ist am Sonntag zu Gast (16 Uhr). „Wir werden alles in unserer Macht stehende versuchen, um Wilsche zu ärgern. Wenn wir einen guten Tag erwischen, können wir ihnen die erste Pleite zufügen“, so ein optimistischer König. Im Pokal setzte es Ende März eine deutliche 0:4-Niederlage. So schlimm wie das Ergebnis, sah es der SVGO-Coach nicht: „Wir haben Wilsche lange Paroli geboten. Doch nun müssen wir auch die einfach Fehler abstellen, die uns damals unterlaufen sind. Sonst wird das nichts.“ Außerdem wird es zu einem Debüt kommen. Zum ersten Mal in seiner Laufbahn beim SV Groß Oesingen wird König bei einem Spiel seiner Jungs nicht auf der Trainerbank sitzen oder in seinem Fall am Spielfeldrand entlang stolzieren. Der Übungsleiter ist privat verhindert. Für ihn wird Sören Goltermann, Trainer der Zweiten, die Geschicke leiten.

• In der Rückrunde lief bisher für den VfL Knesebeck nicht wirklich viel zusammen. Auch dadurch bedingt, dass die Einhörner in den meisten Spielen mit einer Rumpfelf aufliefen oder wie zuletzt auch einige Akteure an die zweite Mannschaft schickten, die derzeit im Abstiegskampf steckt. Nun soll laut Trainer Detlef Weber in den verbliebenen drei Begegnungen nochmals oben angegriffen werden. „Es ist noch alles möglich. Im Tabellenmittelfeld liegen alle Teams weiter eng zusammen. Wir gehen jetzt voll auf den Dreier.“ Der Übungsleiter ist zuversichtlich, weil die Personalsorgen langsam weniger werden. Am Samstag (16 Uhr) gegen die SV Leiferde kann der VfL fast wieder auf alle Akteure zurückgreifen. Dann bedarf es aber einer Leistungssteigerung. Vor allem wenn man sich das Hinspiel vor Augen führen lässt. Zu Beginn der Rückserie gingen die Knesebecker gegen die SVL mit 0:4 unter. „Wir wollen uns jetzt gewiss revanchieren. Dafür müssen wir aber ihre vielen angriffslustigen Offensivspieler in den Griff bekommen“, unterstreicht Weber.

• Der FC Brome muss am Pfingstwochenende gleich doppelt ran, und kann gleich auch doppelt Nachbarschaftshilfe leisten für Wittingen und Vorhop. Denn die Burgherren treffen auf zwei Abstiegskandidaten. Am morgigen Sonnabend (16 Uhr) geht es gegen den MTV Wasbüttel, Pfingstmontag (15 Uhr) gegen die SV Meinersen. „Beide Teams sind sehr unbequem zu bespielen. Vor allem Wasbüttel verteidigt sehr kompakt und diszipliniert“, so FCB-Trainer Mark-Oliver Schmidt. Trotzdem ist die Marschroute eindeutig: „Wir wollen den Schwung aus der vergangenen Partie mitnehmen. Es sind zwei Heimspiele, daher erwarte ich auch sechs Punkte.“ Dafür geht der FC Brome mit einem Kader von 17 Akteuren ins Rennen. Schmidt: „Das gab es lange nicht mehr. Endlich streiten sich die Spieler wiederum die Plätze in der Startelf.“

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