Fußball – Bezirksliga: Wahrenholz stark in Isenbüttel / „Gefühlt zwei verlorene Punkte“ / Meyer trifft

Dominant, aber ohne Dreier

Sein Tor reichte nicht: Marcell Meyer (l.) traf zur Wahrenholzer Führung. Trotz großer Dominanz musste sich der VfL beim MTV Isenbüttel mit einem Remis zufrieden geben.

Isenbüttel. Das war gut, aber. . . Viel hatte Torben Gryglewski nach dem Bezirksliga-Start des VfL Wahrenholz bei seinem Ex-Club MTV Isenbüttel nicht auszusetzen.

Einziges Ärgernis: Trotz guter Leistung und drückender Dominanz reichte es für das Taterbusch-Team nur zu einem 1:1 (1:0). Mit dem „gefühlt einzigen Torschuss“ glich MTV-Torjäger André Brömel (63. ) die Wahrenholzer Führung durch Marcell Meyer (21. ) aus.

„Das 1:1 fühlt sich nach zwei verlorenen Punkten an“, gestand der neue Wahrenholzer Coach. Sein Team war gut in die Partie gestartet, in der ersten Halbzeit klar überlegen. Und nach 21 Minuten zahlte sich dies auch aus. Auf links außen wurde Lars Koch steil geschickt, der mit einem Rückpass Marcell Meyer bediente. Der VfL-Spielgestalter netzte per Flachschuss ein. „Blitzsauber“, lobte Gryglewski den gelungenen Angriffszug.

Davon war danach nur noch wenig zu sehen. Zwar spielten die Gäste weiter nach vorne, kamen nach Ballgewinnen und Umschaltspiel sowie durch Standards immer wieder zu Halbchancen. „Wir waren nicht konsequent genug“, ärgerte sich Gryglewski. „Es hätte zur Pause auch 2:0 oder 3:0 stehen können“, trauerte der VfL-Übungsleiter an seiner alten Wirkungsstätte den Möglichkeiten nach. Große Gefahr entstand aber selten. „Oft hatte der MTV ein Bein im Weg“, so der Wahrenholzer Trainer.

Nach der Pause stellte Isenbüttel offensiv um, „wehrte sich mit Händen und Füßen.“ Die entstehende Unruhe nutzte in der 63. Minute Brömel mit dem Kopf zum Ausgleich. „Die Zuordnung in der Abwehr war da schlecht. Und so eine Chance aus fünf Metern lässt er sich ja nicht entgehen“, erinnerte sich Gryglewski an seinen ehemaligen Spieler.

Zwar setzte Wahrenholz in der Schlussphase alles auf die Karte Angriff, brachte mit Patrick Speckhahn einen zusätzlichen Offensiven. Mehr als die besagten Halbchancen sprangen nicht heraus. „Ein Punkt zum Start ist in Ordnung“, bilanzierte Gryglewski. Gut, aber noch nicht sehr gut.

Von Matthias Jansen

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