Volleyball – Bezirksliga Damen: Hankensbüttel-Knesebeck siegt 3:2, macht aber zu wenig Boden gut

Dieser Erfolg bringt VGHK nicht wirklich voran

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In dieser prekären Lage ist das Kollektiv gefragt: Der Zusammenhalt der VG Hankensbüttel-Knesebeck sollte am letzten Spieltag im Vordergrund stehen.

Königslutter – Zunächst klatschten sie sich ab, freuten sich über den engen Sieg bei der TSG Königslutter. Kein Wunder, es war erst der fünfte Sieg der laufenden Saison gewesen. Also kamen die Damen der VG Hankensbüttel-Knesebeck noch nicht allzu häufig ins Jubeln.

In Windeseile änderten sich die Gesichtszüge. Es herrschte leichter Frust, denn das Nordkreis-Team verpasste es mit einem deutlichen Sieg, bis auf einen Punkt an den Kontrahenten heranzurobben.

So muss die VGHK einen Sicherheitsabstand von drei Zählern wahren. Am letzten Spieltag, der zuhause ausgetragen wird, muss gegen den Wolfenbütteler VC II und MTV Gifhorn II nun alles stimmen, um den Relegationsplatz noch zu verlassen.

„Es hat dann leider nicht ganz geklappt, wie es klappen sollte“, seufzte VGHK-Spielerin Franziska Sülz nach der Partie. „Der Idealfall wäre ein 3:0 oder 3:1 gewesen, um eventuell noch den Relegationsplatz verlassen zu können.“ Zunächst sah es auch danach aus, weil die Gäste direkt zu ihrem Spiel fanden in der gegnerischen Halle – Sätze eins und zwei gingen direkt an die VGHK.

„Generell haben wir stark angefangen und sind dann etwas in ein kleines Loch gefallen“, berichtet Sülz. Im dritten und vierten Satz war dann Königslutter oben auf. „Sie haben uns vor allem im vierten Satz etwas aus unserem Konzept gebracht.

Da waren sie uns spielerisch überlegen und wir haben viel Mühe gehabt, die Bälle noch irgendwie zu retten“, erklärte Sülz. Die Spielerinnen der VHGK seien mehr mit sich beschäftigt gewesen als mit dem Spiel. „Somit konnte kein vernünftiger Angriff aufgebaut werden.“

Das sollte sich dann im finalen fünften Satz aber auch wieder rapide ändern. Denn dort machten die Gäste weiter, wo sie Ende des zweiten Satzes aufgehört hatten: mit vielen sehenswerten Kombination und einer konzentrierten Energieleistung. Die Belohnung dafür: Der 15:13-Satzgewinn und somit der 3:2-Erfolg bei der TSG Königslutter. „Es war wirklich ein schönes Spiel“, schwärmte Sülz. Dennoch: „Wir werden jetzt zusehen, eine Mannschaft für die Relegation zusammenzubekommen und werden uns nur darauf konzentrieren. Ein Abstieg ist keine Option!“

VON JANNIS KLIMBURG

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