Fußball – Kreisliga: FC Brome zu Gast bei der SVL / Ummern will gegen Meinersen nachlegen

Dezimierte Burgherren schlagen in Leiferde auf

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Noch eine Rechnung offen: Das Hinspiel hatte der FC Brome (l.) mit 1:2 verloren. Nun wollen sich die Burgherren bei der SV Leiferde revanchieren. 

jk Wittingen. Laut Wetterprognose gehen die Temperaturen am Wochenende langsam in die Höhe. Die Fußballer in der Kreisliga freuen sich. Für Sonntag (15 Uhr) stehen wieder sieben Partien auf dem Programm. Dabei möchte Ummern nach dem vergangenen Kantersieg in Meinersen nachlegen.

Indes versucht sich der FC Brome beim Tabellennachbarn SV Leiferde.

Die Partien im Überblick:

SV Meinersen – VfL Germania Ummern

Zuletzt überraschte der VfL Germania Ummern mit einem 6:1-Kantersieg gegen den MTV Wasbüttel. Nun wollen die Schützlinge von VfL-Trainer Michael Alms nachlegen, haben mit dem kommenden Gegner noch eine Rechnung offen. Denn im Hinspiel siegte die SV Meinersen deutlich mit 4:0. „Meinersen ist durch die Bank weg gut besetzt. Das wird mit Sicherheit nicht einfach. Trotzdem ist es jetzt eine komplett andere Situation“, so Alms. Denn die Germanen gehen mit viel Rückenwind in die Partie. Allerdings ist die Verletztenliste in den vergangen Tagen wieder etwas länger geworden. Sieben Spieler sind beim VfL noch angeschlagen. „Wenn wir einen Punkt mitnehmen und somit den Vorsprung halten, wäre ich schon zufrieden“, sagte der Übungsleiter.

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SV Leiferde – FC Brome

Für den FC Brome gibt es ein Wiedersehen mit Ex-Trainer Ralf Keller. Denn die Burgherren gastieren bei der SV Leiferde. Dabei müssen die Grün-Weißen auf vier Stammkräfte verzichten. Niklas Mühl, Brian Schulze, Marvin Keller und Marc Steckhan stehen nicht zur Verfügung. Mit nur 13 Akteuren reist der Tabellenfünfte somit zu den Blau-Weißen. „Wir werden ein bisschen improvisieren müssen. Trotzdem werden wir eine gute erste Elf auf den Rasen schicken“, meint FCB-Trainer Mark-Oliver Schmidt, der urlaubsbedingt am Wochenende von Hendrik Joswig vertreten wird. „Wir müssen versuchen, das Abwehrbollwerk von der SV zu durchbrechen. Mal schauen, ob der Atem von meinen Spielern für 90 Minuten reicht. Die Tagesform wird wohl entscheidend sein am Sonntag“, ist der abwesende Coach gespannt.

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TuS Müden-Dieckhorst – VfL Knesebeck

Die Gäste haben derzeit viele Krankheitsausfälle zu beklagen. Ob die wenigen Spieler dann am Sonntag auch zu hundert Prozent fit sind, ist sich VfL-Trainer Detlef Weber auch noch nicht sicher. „Das Bockbierfest steht an. Ich hoffe, dass meine Jungs frühzeitig hingehen werden“, schmunzelte der Übungsleiter. Zudem meinte er mit Blick auf den Gegner: „Der TuS hat Probleme in der Abwehr. Da müssen wir unbedingt ansetzen.“

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MTV Wasbüttel – TSV Rothemühle

Nach der deftigen Klatsche gegen Ummern haben die MTV-Spieler von Trainer Holger Haustein-Bastian eine ordentliche Ansage bekommen. Diese scheint angekommen zu sein. „Die Mannschaft ist intakt, die Stimmung gut. Wir haben eine junge Truppe, die eben noch viel dazulernen muss“, so der Übungsleiter. Nun erwartet der Coach eine Reaktion gegen den TSV Rothemühle. Von seinem Konzept wird er trotz der deutlichen Niederlage nicht abweichen: „Wir richten uns nicht nach dem Gegner. Sondern werden wie in jedem Spiel offensiv nach vorne spielen und marschieren. In der Hoffnung, dass wir diesmal unsere zahlreichen Chancen nutzen werden.“

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VfR Wilsche-Neubokel – SV Westerbeck

Spitzenreiter gegen Verfolger Nummer eins, mehr geht nicht. Doch neue Spannung im Aufstiegskampf dürfte trotzdem nicht mehr aufkeimen. Mit einem Sieg würden die Hausherren den Vorsprung auf 18 Punkte ausbauen. Trotzdem wird der VfR Wilsche-Neubokel dann auch noch nicht die Korken knallen lassen. „Ich habe in der Vergangenheit gelernt, dass man erst feiern sollte, wenn man auch fest im Ziel angekommen ist. Das sind wir auch bei einem Sieg noch nicht“, so VfR-Coach Bernd Huneke. Es wird bestimmt nicht einfach für den Gastgeber, denn der SV Westerbeck kann befreit aufspielen und ohne Druck in die Partie gehen.

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