Fußball – Kreisliga: Knesebeck-Trainer muss beim Ex-Verein ran / Brome empfängt Wittingen

Detlef Weber zurück an alter Wirkungsstätte

Wer wird am Sonntag nach 90 Minuten auf dem Boden liegen? Der VfL Knesebeck (oben Christoph Bahnmüller) oder der kriselnde SV Groß Oesingen? Foto: Barrenscheen
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Wer wird am Sonntag nach 90 Minuten auf dem Boden liegen? Der VfL Knesebeck (oben Christoph Bahnmüller) oder der kriselnde SV Groß Oesingen?
  • VonJannis Klimburg
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Wittingen. Zurück an alter Wirkungsstätte. Deltef Weber, Trainer vom VfL Knesebeck, gastiert am Sonntag (14.30 Uhr) bei seinem Ex-Verein SV Groß Oesingen.

Der krisengeschüttelte VfL Wittingen/Suderwittingen reist am achten Spieltag der Fußbal-Kreisliga zum FC Brome (13.30 Uhr) und der Wesendorfer SC misst sich zuhause mit dem TuS Müden-Dieckhorst.

Die Partien im Überblick:

SV Westerbeck –

SV Leiferde

Spitzenspiel in Westerbeck! Aufsteiger und Sensationsdritter SV Westerbeck empfängt den Tabellenzweiten SV Leiferde. Fünf Punkte Vorsprung genießen die Gäste derzeit auf den Tabellennachbarn. Trotzdem stehen die Blau-Weißen auch unter Zugzwang, weil sie Primus Wilsche-Neubokel nicht entwischen lassen wollen.

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FC Brome –

VfL Wittingen/S.

Ersatzgeschwächt muss der VfL Wittingen/Suderwittingen zum FC Brome reisen, dem am letzten Spieltag gegen den VfL Vorhop ein Befreiungsschlag gelang (5:1). Beide Innenverteidiger fehlen bei den Gästen, die nun die Viererkette abermals umstellen müssen: „Das kann natürlich zukünftig nicht zum Erfolg führen, wenn wir immer wieder eine andere Konstellation in der Defensive aufweisen müssen“, betont VfL-Trainer Torsten Haase, der jetzt für zwei Wochen eine Auszeit im Urlaub genießt. Für ihn wird der neue Co-Trainer Bernd Borchers interimsweise übernehmen. Der FC Brome muss seinerseits aber ebenfalls Ausfälle kompensieren. Marvin Keller (Sperre) und Erik Weis (Schienbeinprobleme) können gegen die Brauereistädter nämlich nicht auflaufen. „Wir gucken nur auf uns, schauen nicht, was der Gegner macht. Leider spielen wir teilweise noch zu unkonstant, was aber auch nicht unüblich für eine junge Mannschaft ist. Wenn wir unsere Leistung aus der letzten Partie bestätigen können, ist gegen Wittingen auf jeden Fall was möglich“, so FCB-Trainer Mark-Oliver Schmidt.

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TSV Rothemühle –

SV Meinersen

Der Trainerwechsel scheint gefruchtet zu haben bei SV Meinersen. Denn seit dem Peter Placinta das Ruder bei den Rot-Weißen übernommen hat, ist die SVM ungeschlagen. Zwei Siege, zwei Unentschieden – das ist die Bilanz vom neuen Übungsleiter. Nun könnte der dritte Dreier folgen, denn Meinersen ist zu Gast beim TSV Rothemühle, der seit fünf Spielen auf einen dreifachen Punktgewinn wartet.

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SV Groß Oesingen –

VfL Knesebeck

Detlef Weber kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Der Trainer vom VfL Knesebeck war vor zwei Jahren an der Seitenlinie für den Gegner SV Groß Oesigen aktiv, kennt die meisten Jungs daher noch bestens. Es könnte wiederum aber auch ein Vorteil für die Hausherren sein, wie Coach Torben König sagte: „Es steckt schon eine gewisse Brisanz in der Partie. Es geht zum ersten Mal gegen meinen Vorgänger, unsere Truppe kann die Spielweise von Detlef einschätzen. Die Tagesform wird am Sonntag der entscheidende Faktor sein.“ Für Weber ist die Reise in die Vergangenheit etwas ganz besonderes: „Ich wollte mir als Zuschauer in meinem fußballfreien Jahr unbedingt mal ein Spiel in Groß Oesingen angucken, hab aber irgendwie nie Zeit dafür gefunden. Nun kehre ich eben als Trainer zurück. Der SV ist vom Kader her besser bestückt. Wenn wir einen Punkt mitnehmen, wäre ich schon zufrieden.“

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Wesendorfer SC –

TuS Müden-Dieckhorst

Erst kürzlich mit der Niederlage gegen den VfL Knesebeck fand der Positivlauf von vier unbesiegten Begegnungen in Folge ein Ende. Gegen den TuS Müden-Dieckhorst will der Wesendorfer SC jedoch sofort wieder zurück in die Erfolgsspur finden: „Die Leistung gegen den VfL war in Ordnung, nur müssen wir am Sonntag unsere Chancen verwerten und noch mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor beweisen“, sagte Trainer Matthias Hopp. Allerdings muss er dabei auf mehrere Stammkräfte verzichten. Einige Akteure im Kader sind verletzt und zusätzlich fehlen an diesem Wochenende Mika Wrede, Rabun Kheder und Nadel Selemann, da sie im Urlaub verweilen.

Von Jannis Klimburg

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