Fußball – 2. Kreisklasse 1+2: Brechtorf II vor dem Derby gegen Parsau II / Hagen-Mahnburg und die offene Rechnung mit Tiddische

„...dann mache ich mir keine Sorgen“

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Jeweils Auswärts-Außenseiter: Während der VfL Wittingen/S. II (2. v. r. Sergej Löwen) beim MTV Gamsen III gastiert, tritt der Wesendorfer SC II beim Tabellenzweiten SV Steinhorst an.

rp. Die Rückrunde der 2.  Fußball-Kreisklasse hat zum Auftakt einige interessante Begegnungen in petto. So kommt es bereits am morgigen Samstag, 16 Uhr, zum Spiel Tabellenführer gegen Team der Stunde, Hoitlingen gegen Knesebeck II.

Vor dem Derby am Sonntag, 12 Uhr, gegen Parsau II zeigt sich derweil der TSV Brechtorf indes sehr zuversichtlich.

Hoitlinger SV – Knesebeck II (Sa., 16 Uhr)

Aufgrund eines Geburtstages haben die Hoitlinger das Spiel auf Samstag vorgezogen. Für Knesebeck kein Problem. HSV-Trainer Egidio Mileo: „Das ist nicht selbstverständlich!“ Sein Team gewann im Hinspiel zwar mit 3:1, tat sich aber schwer: „Das war ein hartes Stück Arbeit!“ Nun wird es nicht leichter. Der VfL hat drei Spiele in Folge gewonnen, hat das Momentum auf seiner Seite. Interimslösung Andreas Buchwald wurde indes nun vollständig zum Cheftrainer der Knesebecker bestimmt. Mileo erwartet einen Gegner, der „sich nicht kampflos ergeben wird“. Sein Team sei gewarnt und müsse deswegen 110 Prozent geben.

TSV Brechtorf II – FC Parsau II (So., 12 Uhr)

Die Stimmung im Brechtorfer Lager war geknickt nach den Pleiten gegen Wesendorf (1:2) und Knesebeck (0:1). Nach der vergangenen Niederlage gegen den MTV Gamsen III (0:1) gab es jedoch wieder eine Aufbruchstimmung, wie Trainer Björn Krögerrecklenfort verriet. Nun steht das Derby gegen Parsau II an – ein „besonderes Wochenende“, denn anschließend spielen auch die Erstvertretungen beider Teams gegeneinander. Krögerrecklenfort ist vor dem Spiel wenig besorgt: „Wenn wir so spielen wie gegen Gamsen, dann mache ich mir keine Sorgen.“

SV Steinhorst – Wesendorf II (So., 14 Uhr)

Die aktuelle Tabelle anzuschauen, sei schwierig, stellt Steinhorst-Trainer Frank Kalinowski vor der vermeintlichen Pflichtaufgabe klar. Und der Coach weiß: „Wir haben uns im Hinspiel sehr schwer getan!“ Gegen den WSC richtet er sich auf ein Team ein, das sich einigeln wird und auf lange Bälle bedacht ist. Kalinowski: „Wir müssen es ruhig angehen und unseren Fußball durchsetzen!“

MTV Gamsen III – Wittingen/S. II (So., 14 Uhr)

„Für uns kommt nur ein Heimsieg infrage“, bekräftigt MTV-Trainer René Vranken vor dem Spiel gegen den Abstiegskandidaten. Dass sein Team Gefahr läuft, den Gegner zu unterschätzen, glaube er nicht. Nach eher mäßigen Spielen zuletzt „haben wir auf den Tisch gehauen“, berichtet Vranken. Sein Team scheint gerüstet für die letzten Aufgaben in diesem Jahr.

SV Groß Oesingen II – SV Eischott (So., 14 Uhr)

Bitter war sie, die 0:4-Reibe des SVGO vergangene Woche gegen Steinhorst. Nun kommt der SV Eischott, den Groß Oesingens Trainer Sören Goltermann stärker einschätzt. Und die Heimelf dürfte nicht erst nach der 0:6-Klatsche im Hinspiel gewarnt sein. Diese Niederlage sei nicht im Kopf verankert, so Goltermann, der sich nicht all zu viele Hoffnungen auf einen Sieg macht: „Der Anspruch ist, einen Punkt mitzunehmen.“ Trotz des bevorstehenden Knallerspiels bleibt er bei guter Laune. „Wie sagt man so schön? Das Spiel fängt bei 0:0 an“, scherzt der Übungsleiter.

SV Langwedel – FC Oerrel (So., 14 Uhr)

Nach zwei Pleiten zuletzt gegen Eischott (0:2) und Steinhorst (3:4) sind die Aufstiegsränge für den SV Langwedel etwas außer Reichweite geraten. Nun hofft der SVL um Trainer Dieter Matthies im Heimspiel und Derby gegen den FC Oerrel auf Wiedergutmachung. Der FCO hat nach einer Serie von vier Spielen mit zehn Zählern und null Gegentoren zuletzt zweimal verloren. Eine knappe Partie, wie im Hinspiel beim 3:2 für Langwedel, dürfte zu erwarten sein.

SV Hagen-Mahnburg – Teut. Tiddische (So., 14 Uhr)

„Wir haben noch eine Rechnung offen!“, betont HaMa- Trainer Torsten Haase. Explizit spricht er das Hinspiel an, das sein Team 1:3 verlor. Beim Stande von 1:1 verschluckte Timo Henneberg damals eine Wespe und musste mit einem Rettungshubschrauber abgeholt werden, Spielunterbrechung: 45 Minuten. Haase: „Im Nachhinein kann man sagen, dass man es hätte abbrechen müssen.“ Zurück zur Gegenwart. Dort erwartet der Übungsleiter ein Duell auf Augenhöhe, in dem sein Team über den Kampf kommen werde.

Staffel 2

Germania Ummern II – SV Bokensdorf (So., 12 Uhr)

Kein leichtes Unterfangen für das Schlusslicht Ummern. Nach zwölf Spielen hat das Team von Trainer Jan Rüngeling nur vier Zähler auf der Habenseite. Gegner SV Bokensdorf hingegen schielt mit dem dritten Rang im Rücken auf die Aufstiegsplätze. Das Hinspiel endete 0:7 aus Germania-Sicht. Diese müssen alles reinschmeißen, um im letzten Heimspiel des Jahres für eine Überraschung zu sorgen.

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