Fußball – Kreisliga: VfL Wittingen/S. gewinnt Derby gegen VfL Knesebeck mit 2:1 (1:0)

Dank Pawlak bricht die schwarze Serie

Derbysieger, Derbysieger, hey, hey, hey! Im Kreis besangen und bejubelten die Wittinger den 2:1-Erfolg gegen den Nachbarn aus Knesebeck. Foto´s: Peter
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Derbysieger, Derbysieger, hey, hey, hey! Im Kreis besangen und bejubelten die Wittinger den 2:1-Erfolg gegen den Nachbarn aus Knesebeck. Foto´s: Peter

Wittingen – Darauf mussten sie lange warten. Das Gefühl eines Derbysiegs gegen den Nachbarn VfL Knesebeck kannten die Kreisliga-Fußballer des VfL Wittingen/Suderwittingen schon fast nicht mehr. Doch gestern wurde die schwarze Serie beendet.

Die Elf von Trainer Naim Fetahu siegte auf heimischem Geläuf mit 2:1 (1:0) und rückte damit zugleich auch noch auf Tabellenplatz zwei vor.

Siegtorschütze: Kamil Pawlak (r.), hier gegen Marius-Philipp Heimlich, zeigte sich vom Elfmeterpunkt eiskalt.

„Das haben sich Jungs hart erarbeitet. Die aktuelle Platzierung ist für uns zudem eine schöne Momentaufnahme“, freute sich Fetahu über drei ganz sicher nicht unverdiente Punkte, die sein Team nach einem wenig ansehnlichen Duell natürlich „gern mitnimmt“. Dabei hatte Wittingens Coach im Vorfeld genau genommen nicht einmal die passende Strategie gewählt. Der Aufsteiger wollte eher abwartender spielen und die Gäste kommen lassen. „Allerdings hat uns Knesebeck erst nach dem Rückstand unter Druck gesetzt“, so Fetahu. Die Brauereistädter führten durch Nick Schnöckel (34.) mit 1:0, erst dann schienen die Einhörner aufzuwachen. Die besseren Chancen gehörten laut Fetahu aber nach wie vor den Wittingern. Etwas anders sah es Knesebecks Spartenleiter Tobias Krebiel: „Aus meiner Sicht haben wir das Spiel in der zweiten Halbzeit deutlich dominiert. Die Niederlage aus unserer Sicht ist sehr unglücklich.“

Nachdem die Einhörner durch Francesco Natale (74.) nach mehreren vergebenen Möglichkeiten endlich den bis dato gerechten Ausgleich markierten, gab es nur vier Minuten später Elfmeter für die Platzherren. „Der war aus meiner Sicht geschenkt. Der Schiri hat ohnehin nach der Pause den Faden verloren“, ärgerte sich Krebiel. Kamil Pawlak war es egal, er versenkte zum 2:1 (78.). Während der Gäste-Spartenchef ein Unentschieden als verdientes Resultat gesehen hätte, sprach Wittingens Coach von einem aufgrund der Chancen-Vielzahl gerechten Erfolg. Lohn für die Brauereistädter ist Rang zwei – punktgleich mit Spitzenreiter SSV Kästorf II. Das verdient großen Respekt!

Tore: 1:0 N. Schnöckel (34.), 1:1 Natale (74.), 2:1 Pawlak (78./FE).

VON FLORIAN SCHULZ

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