Fußball – 2. Kreisklasse 1+2: FC Oerrel mit sieben Zählern und null Gegentoren zuletzt im Aufwind

Christian Axt und der „gute Lauf“

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Hart umkämpfte Spiele erwarten den SV Steinhorst (grüne Trikots) und Knesebeck II (blaue Trikots). Beide treten mit einer 0:5-Klatsche aus der Vorwoche im Gepäck an. Während Steinhorst auf Hagen trifft, geht es für Knesebeck nach Tiddische.

Topspiel-Zeit in der 2. Fußball-Kreisklasse! Der Tabellenzweite Eischott bittet in der Staffel 1 den Spitzenreiter Hoitlingen zum Tanz. Derweil möchte der FC Oerrel mit einem Sieg gegen Parsau II weiter in der Erfolgsspur bleiben.

Aus den letzten drei Partien holte der FCO sieben von neun möglichen Punkten.

TSV Brechtorf II – Wesendorf II (So., 12 Uhr)

„Wir haben so gespielt, wie ich es mir vorstelle“, sagt Brechtorfs Trainer Björn Krögerrecklenfort über die zweite Hälfte in Tiddische. Mit 4:0 fertigte der TSV die Gastgeber ab. „Natürlich hoffe ich, dass wir genauso auftreten, aber es wird hart“, mahnt er. Wesendorf II allerdings sei für ihn ein unbeschriebenes Blatt. Daher gelte es, sich auf seine eigenen Stärken zu konzentrieren, so Krögerrecklenfort. Zeitgleich wagt er den Blick auf die Tabelle: „Wenn wir gewinnen, sieht es für uns für die Hinrunde gut aus!“ Wieder zurückgreifen kann der Übungsleiter indes auf Spieler Robin Scharf, der seine Rotsperre abgesessen hat.

MTV Gamsen III – Oesingen II (So., 14 Uhr)

Der Stachel saß tief nach der Langwedel-Pleite, der MTV fühlte sich benachteiligt. Dennoch möchte Coach Rene Vranken geradeaus schauen – und gegen Oesingen II gewinnen. „Sie sind in der Breite stärker als Langwedel. Wir sind aber als Team stärker“, konstatiert Vranken. „Wenn wir gewinnen, können wir oben mitspielen“, ist sich der Übungsleiter sicher. Verzichten muss er auf seinen Torhüter Joshua Casper, der vergangenes Spiel mit Gelb-Rot vom Platz flog. Wer im Tor stehen wird, ist noch fraglich.

SV Teutonia Tiddische – Knesebeck II (So., 14 Uhr)

Glück für Teutonia-Coach Thomas Kubis: Von der 0:4-Schmach daheim gegen Brechtorf II hatte er nichts gesehen. „0:4 zuhause zu verlieren ist ganz harter Tobak“, sagt der aus dem Urlaub zurückgekehrte Trainer. Gegen den angeschlagenen Boxer aus Knesebeck müsse sein Team nun nachlegen, jedoch mahnt er: „Wir dürfen sie nicht unterschätzen.“

FC Oerrel – FC Parsau II (So., 14 Uhr)

Von einem „guten Lauf“ spricht FCO-Trainer Christian Axt. In der Tat: In den vergangenen drei Spielen blieb Oerrel ohne Gegentor, holte sieben Zähler. „Es wäre schön, wenn wir die Serie ausbauen können, aber wir sind gewarnt“, mahnt Axt mit Blick auf Gegner Parsau II, der jüngst einen Punkt gegen Eischott holte, noch in der Nachspielzeit 3:2 führte. Axt: „Sie werden mit breiter Brust auftreten.“ Dennoch gibt er sich optimistisch: „Wir sind immer für ein Tor gut!“

SV Eischott – Hoitlinger SV (So., 14 Uhr)

Das Spiel des Tages! Mit einem Sieg kann der gastgebende SVE mit den Hoitlingern gleichziehen. Diese werden jedoch die Chance wittern, mit drei Zählern in Eischott einen komfortablen Sechs-Punkte-Vorsprung auf den Zweiten Eischott zu haben. Gegen Parsau patzte der SVE vergangene Woche, holte ein Last-Minute-Unentschieden. „Wir sind nicht richtig ins Spiel gekommen, haben zu wenig Aggressivität gezeigt“, resümiert Trainer Jens Beyer, der derzeit kränkelt. Die Grippewelle zieht sich auch in der Mannschaft rum. „Jammern hilft nicht“, bleibt Beyer knallhart und stellt klar: „Es kommt vor allem auf den Teamgeist ein, nicht nur auf die einzelnen Spieler.“

SV Steinhorst – SV Hagen-M. (So., 14 Uhr)

Es war eine bittere Pille, die Steinhorst vergangene Woche schlucken musste – 0:5-Peitsche im Topspiel in Hoitlingen. „Wir haben nicht gewollt, der HSV schon“, resümiert Trainer Frank Kalinowski. Dennoch habe man das Spiel schnell abgehakt, denn mit dem SV Hagen steht ein unangenehmer Gegner vor der Tür. Kalinowski: „Es wird, wie immer gegen Hagen, ein harter Fight.“ Beide Mannschaften sind personell arg gebeutelt, der SVS muss unteranderem auf Maurice Scheller verzichten.

SV Langwedel – Wittingen II (So., 14 Uhr)

Die Wittinger Jungs gewannen vergangene Woche in Hagen 4:2 und gaben somit die rote Laterne an Knesebeck II ab. Nun geht es zum Tabellendritten Langwedel. Kein leichtes Unterfangen, denn die Gastgeber schielen auf die Aufstiegsränge. Leicht wird es für den SVL nicht, seit drei Spielen wartet man gegen Wittingen auf einen Sieg (ein Remis, zwei Niederlagen).

Staffel 2

VfL Germ. Ummern II – SG Vollbüttel (So., 12 Uhr)

„Nicht in Panik verfallen“, lautet die Devise beim Tabellenletzten Germania Ummern II. Nach der 0:2-Pleite gegen Didderse befinde man sich, so Trainer Jan Rüngeling, in einer „sehr blöden Situation“. Nun geht es gegen Vollbüttel, gegen die Rüngeling erneut auf eine defensive Taktik baut: „Hinten parken wir den Bus und vorn hilft der liebe Gott“, sagte der Coach mit einem Lachen und zeigt damit, wie er trotz der prekären Situation nicht in Panik verfällt. Fehlen wird ihm Christian Serowi (privat).

Von Rouven Peter

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