Fußball – 2. Kreisklasse 1+2: Knesebeck II will Schwung gegen Parsau II mitnehmen / „Bonusspiel“ für SVL in Eischott

Buchwald: „Es wird ein neues Abenteuer“

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Augen auf im Fußballverkehr: Der VfL Knesebeck II (l.) peilt gegen Parsau II den dritten Streich in Folge an.

Die Zeit vergeht wie im Flug: Der letzte Spieltag der Hinrunde steht in der 2. Fußball-Kreisklasse an. Den Auftakt gestalten der SV Steinhorst und SV Groß Oesingen II heute Abend (19 Uhr).

Am Sonntag (12 Uhr) beginnt dann der TSV Brechtorf II gegen Gamsen III sowie VfL Knesebeck II gegen Parsau II. Alle weiteren Begegnungen werden um 14 Uhr angepfiffen.

TSV Brechtorf II – MTV Gamsen III

Jüngst musste der TSV Brechtorf II gegen die direkte Konkurrenz zwei Dämpfer hinnehmen. Trainer Björn Krögerrecklenfort erklärt, warum gegen die Teams von unten bislang nicht gepunktet wurde. „Wir wollen alles immer spielerisch lösen und nehmen den Kampf noch nicht so wirklich an. Dafür müssen wir noch bissiger in den Zweikämpfen werden.“ Nur gut, dass der TSV nun zuhause auf den Tabellenfünften MTV Gamsen III trifft. „Zum Abschluss der Hinrunde wären drei Punkte noch mal ganz nett“, betont der TSV-Coach.

SV Steinhorst – SV Groß Oesingen II

43 eigenen Toren stehen 41 Treffer beim Lokalrivalen gegenüber. Die Zuschauer dürften viel zum Jubeln kommen beim Derby. So prophezeit es auch SVGO-Trainer Sören Goltermann. „Beide Teams haben im Angriff ihre Stärken. Daher dürfte es wohl ein offener Schlagabtausch werden.“ Im Anschluss soll zusammen gespeist werden. „Deswegen haben wir das Spiel auf Freitagabend verlegt. Weil wir uns untereinander einfach gut verstehen und danach zusammen grillen wollen“, so Goltermann.

VfL Knesebeck II – FC Germania Parsau II

Seit dem Amtsantritt von Interimstrainer Andreas Buchwald hat der VfL Knesebeck wieder zurück in die Spur gefunden. Mit zwei Siegen in Folge haben die Einhörner die lange Durststrecke für beendet erklärt. „Wir müssen den Schwung jetzt gegen Parsau mitnehmen, wissen aber auch, dass es wieder nicht einfach wird“, unterstreicht Buchwald. Es kommt erschwerend hinzu, dass der Interimscoach erneut auf vier seiner Spieler verzichten muss. „Es wird ein neues Abenteuer.“

SV Teutonia Tiddische – Hoitlinger SV

„Du musst die Spieler vor jedem Spiel warnen, dass sie es nicht auf die leichte Schulter nehmen“, erzählt HSV-Coach Egidio Mileo. Das scheint dem Trainer bislang ganz gut zu gelingen. Denn der Tabellenführer steht noch ohne Niederlage da. Und das soll sich auch beim Derby in Tiddische nicht ändern. „Die Jungs setzen meine Vorgaben sehr gut um. Auch gegen Tiddische müssen wir wieder 100 Prozent geben“, sagt Mileo. „Du darfst sie nicht unterschätzen. Sonst könnte das nach hinten losgehen. Wir nehmen Eischott als warnendes Beispiel.“

FC Oerrel – SV Hagen-Mahnburg

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten hat sich der FC Oerrel rehabilitiert. Was vor allem daran liegt, dass die Defensive nun stabiler steht. „Die Systemumstellung hat gefruchtet. Dadurch kriegen wir jetzt insgesamt viel weniger Gegentore“, bekräftigt FCO-Coach Christian Axt, der mit dem SV Hagen-Mahnburg einen unbequemen Gegner erwartet. „Mal spielen sie top und dann mal wieder flop. Von daher weißt du nie wirklich, was dich erwartet. In der Vorsaison waren es zwei knifflige Spiele gegen HaMa.“

SV Eischott – SV Langwedel

Von einer Art „Bonusspiel“ spricht Langwedels Trainer Dieter Matthies, wenn er auf den SV Eischott angesprochen wird. „Die Jungs haben eine hervorragende Hinrunde gespielt. Wir wollten mit dem Abstieg nichts zu tun haben und daher können wir in Eischott auch befreit aufspielen“, sagt er. „Mit einem Punkt würden wir uns schon zufrieden geben.“ Der SVL-Übungsleiter erwartet, dass sein Team wieder „konzentriert und kämpferisch zu Werke geht“.

VfL Wittingen/S. II – Wesendorfer SC II

Während sich der Wesendorfer SC II zuletzt etwas aus dem Abstiegssumpf befreit hat, steckt der VfL Wittingen II noch mittendrin. Das Schlusslicht der Liga hat erst zwei Siege eingesammelt. Das Kardinalproblem liegt eindeutig in der Defensive. Bereits 59 Mal mussten die VfL-Keeper schon hinter sich greifen in der Hinrunde.

Staffel 2

MTV Gamsen II – VfL Germania Ummern II

Die Gäste stehen mit dem Rücken zur Wand. Erst vier Punkte aus zwölf Spielen stehen auf der Habenseite. Um den Anschluss nicht zu verlieren, sollten beim MTV Gamsen II dringendst drei Punkte her. Doch dafür muss vor allem die Tormaschine endlich ins Laufen kommen. Die Germanen trafen bislang erst fünf Mal ins Schwarze und stellen außerdem mit 56 Gegentoren die anfälligste Defensive der Liga.

Von Jannis Klimburg

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