12. Germanen-Cup: Lupo Martini siegt, tut sich aber besonders gegen die Burgstädter schwer

Bromer Achtungserfolg

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Einmal Lächeln bitte! Der Oberligist Lupo Martini gewann alle seine Spiele beim großen Germanen-Cup und freute sich am Ende über den Pokal beim Turnier in Rühen. 

Rühen. Der Seriensieger schlägt sich selbst. Beim 12. Germanen-Cup musste sich der SSV Vorsfelde im Halbfinale dem SV Reislingen dank einiger Kontergegentore mit 2:6 beugen, sodass der Weg für Lupo Martini Wolfsburg frei war.

Beim Budenzauber des FC Germania Parsau in der Großturnhalle Rühen setzte sich der Oberligist im Finale mit 2:0 gegen den SV Reislingen durch und setzte sich damit gegen jegliche Konkurrenz ohne eigene Niederlage durch.

Aufgeheizte Stimmung im Halbfinale. Weil Lupo auf Zeit spielte, legten sich Bromer Fans mit den Spielern an.

Dabei hatte Lupo vor allem im Halbfinale gegen den FC Brome eine gehörige Portion Glück. Nach dem frühen Führungstreffer kamen die Burgstädter zunächst zum verdienten Ausgleich, waren drauf und daran selbst in Front zu gehen, um dann eine Minute vor Schluss doch noch das 1:2 zu kassieren. In den letzten 60 Sekunden ließ sich die Mannschaft von Mark-Oliver Schmidt dann zu sehr von äußeren Einflüssen beeindrucken. Nach einer Auseinandersetzung mit den Bromer Zuschauern spielte Lupo sogar in Unterzahl und weil Schmidt einen fünften Feldspieler für seinen Keeper brachte, sogar in doppelter Unterzahl. Eine richtige Torchance kam für die Grün-Weißen jedoch nicht mehr zustande.

Im Viertelfinale gegen den 1. FC Wolfsburg (vorne) setzte sich Brome verdient mit 7:2 durch.

Im Spiel um Platz drei blieb das Schmidt-Team dann beinahe chancenlos, musste sich dem Seriensieger SSV Vorsfelde mit 0:5 beugen. Für Schmidt war der vierte Platz trotzdem ein Erfolg, gerade, weil sein Team den 1. FC Wolfsburg mit 7:2 von der Platte fegte: „Es ist schön, sich auf so einem Niveau messen zu können. Die Spieler konnten gute Erfahrungen sammeln. Wir können hier nur dazulernen.“

Für den Gastgeber FC Germania Parsau war dagegen schon in der Vorrunde Schluss. Trotz eines Auftaktsiegs gegen den TSV Ehmen reichte es nicht fürs Viertelfinale aufgrund des schlechteren Torverhältnisses. Mitorganisator Meik Hecker sah das schwache Abschneiden der eigenen Mannschaft jedoch nicht allzu schlimm. „Wir haben ja gesagt, dass wir gute Gastgeber sein wollen“, lachte Hecker, der mit dem Turnier rundum zufrieden war.

Den großen Pokal schnappte sich schlussendlich der Wolfsburger Oberligist Lupo Martini, der im Finale gegen den SV Reislingen mit seiner Abgezocktheit bestach und sich verdient mit 2:0 durchsetzte.

Von Christian Thiemann

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