Fußball – Kreisliga: Burgherren gastieren beim TuS Müden-D./ Rühen erwartet in Hillerse „knifflige Pflichtaufgabe“

Der FC Brome hat den zweiten Platz fest im Blick

Das Ziel: eine Platzierung unter den Top drei. Der SV BW Rühen (links) denkt weiter ambitioniert. Auch unter Interimstrainer Rene Boße.
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Das Ziel: eine Platzierung unter den Top drei. Der SV BW Rühen (links) denkt weiter ambitioniert. Auch unter Interimstrainer Rene Boße. 

Isenhagener Land – Langsam aber sicher geht es auf die Zielgeraden zu in der Fußball-Kreisliga. Es sind nur noch wenige Spieltage zu absolvieren und vor allem das Rennen an der Spitze bleibt weiter spannend. Derzeit hat der VfL Germania Ummern noch die Hosen an.

Doch dahinter lauern gleich mehrere Teams. So zum Beispiel der SV BW Rühen, der am Sonntag beim TSV Hillerse II vor einer Pflichtaufgabe steht. Genauso wie der FC Brome. Die Burgherren treten beim Abstiegskandidaten TuS Müden-Dieckhorst an. Alle Partien in der Kreisliga werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

SV Meinersen – Wesendorfer SC

Tabellarisch ist die Gefahr hoch, dass der Wesendorfer SC die Saison nur noch austrudeln lässt. Zwölf Zähler Vorsprung genießen die Blau-Weißen auf den Abstiegsplatz, auf dem der VfL Vorhop rangiert. Dennoch warnt Trainer Matthias Hopp: „Ganz entschieden ist es noch nicht.“ Doch er weiß auch: „Es ist unwahrscheinlich, dass wir noch mal unten reinrutschen.“ Sein Ziel sei es jetzt viel mehr, am Ende einen einstelligen Tabellenplatz zu belegen. Der Wesendorfer SC hat in den jüngsten Wochen neues Selbstvertrauen erlangt. „Ich hoffe, dass die Jungs jetzt mit einer gewissen Leichtigkeit in die restlichen Partien gehen. Das haben wir uns hart erarbeitet“, betont Hopp, der am Wochenende im Urlaub verweilt und von seiner rechten Hand Hans Götz vertreten wird. Ganz abschalten kann er aber nicht. „Natürlich werden mich die Jungs via Handy auf dem Laufenden halten.“ Große Sorgen muss er sich zumindest nicht mehr machen. Denn der Abstieg sollte auch bei einer Niederlage in Meinersen kein Thema mehr sein.

SV Groß Oesingen – SV Triangel

Nur ungern erinnert sich Torben König an die erste Partie seiner Mannschaft gegen den SV Triangel zurück. Beim 0:3 habe der Trainer des SV Groß Oesingen „die schlechteste Leistung der Hinrunde“ gesehen. Für den SVGO gilt es nun, die Köpfe freizukriegen. Denn in der Meisterschaft spielen die Hausherren nur noch um die goldenen Ananas. Der Fokus liegt nun auf dem Pokal, am Mittwoch steigt das Halbfinale beim SV Barwedel. „In der Kreisliga können wir die Spiele jetzt viel entspannter angehen. Wir sehen es als einen lockeren Aufgalopp an, bevor es im Pokal wichtig wird“, so König, der gegen den SV Triangel experimentieren wird. „Vielleicht werden wir die eine oder andere Taktik ausprobieren.“ Auch am Kader wird sich bis Mittwoch einiges ändern. In der Meisterschaft kann König quasi aus dem Vollen schöpfen, das wird sich dann im Pokal aber ändern. Dann stehen weniger Akteure zur Verfügung.

TuS Müden-Dieckhorst – FC Brome

Mit Fug und Recht kann sich der FC Brome zurzeit als Team der Stunde betiteln in der Fußball-Kreisliga.

Friede, Freude, Eierkuchen: Der FC Brome ist zurzeit das Team der Stunde in der Kreisliga. Ob die Burgherren den Lauf beim TuS Müden-Dieckhorst fortsetzen können?

Denn die Burgherren haben in der Rückrunde erst ein Spiel verloren. Die Grün-Weißen heimsten jüngst vier Siege in Folge ein. Was ist der Grund für den plötzlichen Formanstieg, nachdem in der Hinrunde lange nicht alles glatt lief? Teamsprecher Hendrik Joswig erklärt: „Die Jungs haben jetzt mehr Erfahrung, als noch in der ersten Halbserie. Wir haben alle viel besser zusammengefunden.“ Die Konkurrenz kann sich also warm anziehen, der FC Brome ist auf dem Vormarsch. Doch reicht es auch für den Thron ganz oben, wo momentan der VfL Germania Ummern verweilt? „Der erste Platz wäre etwas hoch gegriffen, aber ich denke, dass wir auf jeden Fall noch Zweiter werden können“, betont Joswig. Dafür muss am Sonntag erst einmal die Pflichtaufgabe TuS Müden-Dieckhorst bewältigt werden. Joswig: „Wenn wir oben dran bleiben wollen, müssen wir natürlich dreifach punkten.“

TSV Hillerse II – SV BW Rühen

Von einer „kniffligen Pflichtaufgabe“ spricht Rene Boße in Bezug auf das Spiel beim TSV Hillerse II. „Sie werden mit Sicherheit sehr tief stehen und versuchen dann zu kontern“, sagt Rühens Interimstrainer. „Mittlerweile wissen die anderen Teams, wie wir spielen. Es wird eine harte Nuss, die wir knacken müssen.“ Auch unter Boße steht der SV BW Rühen weiter im oberen Drittel der Tabelle. Der Interimscoach hat aber auch nur wenig verändert beim Aufsteiger, wie er verrät: „Die Formation ist ein bisschen anders, das Training auch. Aber ansonsten ist alles gleich geblieben.“ Das Ziel sei es nun weiterhin, oben dran zu bleiben und nicht mehr viel Federn zu lassen. „Eine Platzierung unter den Top drei wäre schon ein Riesenerfolg“, betont er. „Dafür müssen wir die verbleibenden fünf Spiele aber auch noch positiv gestalten.“ Der Anfang wird am Sonntag beim TSV Hillerse II gemacht, bevor dann noch einige Kracher wie unter anderem Germania Ummern folgen. Zur Trainersuche ergänzte Boße noch: „Wir haben mit vier potenziellen Trainer gesprochen, beraten uns jetzt intern im Vorstand und wollen dann spätestens Ende nächster Woche eine Entscheidung fällen.“

SV Leiferde – SV Westerbeck

Beide Mannschaften stehen im Niemandsland der Tabelle. Nach oben gehts nichts mehr, aber auch nach unten müssen sich die SV Leiferde und der SV Westerbeck keine Sorgen mehr machen. Die Form spricht dabei eher für die Hausherren, die aus den zurückliegenden sechs Begegnungen nur einmal unterlagen.

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