Fußball – 1. Kreisklasse 1: Burgherren gewinnen Kellerduell beim VfL Wahrenholz II mit 1:0

FC Brome II schöpft neue Hoffnung

+
Weiterhin Verfolger Nummer eins: Wittingen (r. Eugen Michel) gewann das Derby gegen Ohretal (Malte Matte) mit 3:1.

Mit einem klaren 3:0-Erfolg festigte der SV Tülau/Voitze seine Tabellenführung in der 1. Fußball-Kreisklasse 1. Verfolger VfL Wittingen/S. hielt sich gegen Ohretal ebenfalls schadlos.

Am Tabellenende kam der FC Brome II in Wahrenholz zum zweiten Saisonsieg und hat damit wieder Hoffnung auf den Klassenerhalt.

VfL Wahrenholz II – FC Brome II 0:1 (0:0)

Viel Kampf und Krampf: Das Schlusslicht FC Brome II gewann das schwache Kellerduell beim Mitaufsteiger VfL Wahrenholz II (l. Fabian Alpers) mit 1:0 und schöpft neue Hoffnung.

Den zweiten Saisonsieg holte sich die Bromer Zweitvertretung und kann damit neue Hoffnung auf den Klassenerhalt schöpfen. Allerdings war es ein Spiel auf niedrigem Niveau. „Über weite Strecken spielte Not gegen Elend“, meinte VfL-Trainer Ralph Meyer. Dabei hatten die Gastgeber im ersten Durchgang mehr vom Spiel. „Brome stand sehr defensiv und wir hatten kaum eine nennenswerte Chance“, so Meyer. Die meisten Angriffe endeten an der Strafraumgrenze. So ging es torlos in die Pause. Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Das einzige Tor fiel nach einer Stunde, als Sebastian Marreck einen Torwartschnitzer nutzte. Eine Viertelstunde vor Schluss trafen die Gäste erneut ins Tor, doch der Treffer wurde wegen Abseitsstellung nicht gegeben. Die mögliche Ausgleichschance hatte der VfL zehn Minuten vor Schluss, doch der Schuss von Calvin Camehl wurde vom Bromer Schlussmann Bastian Albrot abgewehrt und auch der Nachschuss von Timo Neumann fand nicht den Weg ins Tor. So rettete Brome den knappen Sieg über die Zeit.

FC Germania Parsau – SV Hankensbüttel 1:4 (0:2)

Nicht aufzuhalten: Parsau vermochte Hankensbüttel (M. Marvin Meyer) in Spiel eins unter Sören Henke nicht zu stoppen. 

Die Germanen kommen in dieser Saison einfach nicht in Tritt und mussten sich auch im ersten Spiel unter dem neuen Feuerwehrmann Sören Henke geschlagen geben. Allerdings war der HSV auch gut eingestellt und machte den Gastgebern zu schaffen. Nur in der ersten halben Stunde wehrte sich Parsau erfolgreich gegen die Angriffe der Gäste. „Leider fiel durch die erste klare Chance das 0:1“, so Henke. Kurz vor der Pause traf Evgeni Suskevic zum 0:2. „Nach der Pause waren wir motiviert und haben einige Chancen herausgespielt, aber als das 0:3 fiel, war die Begegnung entschieden. Hankensbüttel war heute für uns eine Nummer zu groß“, richtete Henke den Blick schon auf die nächsten Begegnungen. Nach dem 0:4 kam Parsau besser zurecht und erzielte kurz vor Schluss noch den Ehrentreffer.

SV Jembke – TSV Brechtorf 0:4 (0:1)

Die Brechtorfer hatten in der ersten halben Stunde mehr vom Spiel. In der fünften Minute traf Lennart Leitert nach einer Ecke zum 0:1. Jembke kam nur gelegentlich in Tornähe. Nach 20 Minuten war erneut Leitert zur Stelle, doch der Schuss ging knapp daneben. Nach einer halben Stunde versuchte es Guiseppe Millemaci mit einem Fernschuss, der aber das Ziel verfehlte. Beide Teams hatten bis zur Pause weitere Möglichkeiten, aber ein Schuss von Cedric Hollas wurde zur Ecke abgewehrt, und auch Dustin Kistowski traf nicht ins Tor. So ging es mit der knappen Führung der Gäste in die Halbzeit. Nach Wiederbeginn machte Jembke verstärkt Druck. Besonders Torjäger Millemaci bereitete den Brechtorfern einige Sorgen. Aber Torhüter Jonas Bienieck zeichnete sich besonders bei einem Millemaci-Schuss aus (57.). Ein Freistoß nach gut einer Stunde blieb in der Abwehr des TSV hängen. Ein weiterer Schuss wurde von den Gästen zur Ecke abgewehrt. Die Entscheidung in dieser Begegnung fiel in der 83. Minute, als Leitert für die Gäste zum 0:2 traf. Drei Minuten später nutzte Leitert einen Foulelfmeter zum 0:3. Tyark Franzke war unfair gefoult worden. Den Schlusspunkt setzte Franzke selbst in der Nachspielzeit zum 0:4. „Der Sieg war verdient, unser Team hat sich gut an die Vorgaben gehalten und clever gespielt“, lobte TSV-Trainer Andre Bischoff seine Spieler.

SV Tappenbeck – TuS Ehra-Lessien 4:1 (2:1)

Die Tappenbecker kamen zu einem verdienten Sieg und festigten den vierten Rang. „Wir hatten von Beginn an die besseren Chancen und sind verdient in Führung gegangen“, meinte SV-Trainer Christian Grunwald. Noah Gomolla war nach Pass von Milewski erfolgreich. Das 2:0 besorgte nach knapp einer halben Stunde Henrik Berlinecke. Durch einen Fehler in der Abwehr kam Ehra zum Anschlusstreffer (38.). Aber dieses Gegentor brachte Tappenbeck nur vorübergehend aus dem Konzept. Ehra versteckte sich keineswegs, hatte allerdings gegen die schnell vorgetragenen Konterangriffe wenig auszurichten. Der gut aufgelegte Gomolla war in der 53. Minute zum 3:1 erfolgreich, und fünf Minuten später traf Jonas Springborn zum 4:1-Endstand.

SV Barwedel – TSV Grußendorf 3:0 (0:0)

Beide Teams schenkten sich in der ersten Halbzeit nichts. Aber nennenswerte Chancen gab es nicht, denn die Abwehrreihen standen sicher. Barwedel wurde mit zunehmender Spieldauer immer stärker und setzte die Gäste unter Druck. Aber Grußendorf stand hinten sicher und ließ nicht viel zu. So ging es mit 0:0 in die Pause. Nach Wiederbeginn erhöhten die Gastgeber das Tempo und die Chancen häuften sich. Es dauerte allerdings bis zur 65. Minute, bevor der Bann gebrochen war. Lucas Spellig traf zum 1:0 für die Gastgeber. Bereits vier Minuten später war Andre Brömel zur Stelle und markierte das 2:0. Damit gaben sich die Barwedeler jedoch noch nicht zufrieden. In der 71. Minute war es Pierre Wodarsch, der das 3:0 erzielte.

VfL Wittingen/S. – FC Ohretal 3:1 (1:0)

Der Wittinger Schlussmann Peter Herrewig musste bereits nach sechs Minuten wegen einer Handverletzung ausgewechselt werden. „Zum Glück ist Stammtorhüter Christoph Pörschke wieder fit und ging zwischen die Pfosten“, war VfL-Trainer Naim Fetahu erleichtert. Das Spielgeschehen wogte in der Folgezeit hin und her ohne klare Chancen auf beiden Seiten. Nach einer halben Stunde erhöhte der VfL den Druck und ging in der 35. Minute durch Torjäger Sven Arndt mit 1:0 in Führung. Das war auch gleichzeitig der Pausenstand. Auch nach dem Wechsel versteckten sich die Ohretaler keineswegs, sondern tauchten einige Male gefährlich vor dem VfL-Gehäuse auf. Nach gut einer Stunde fiel der keineswegs unverdiente Ausgleichstreffer durch Rasmus Banse. Eine Viertelstunde vor Schluss war es erneut Arndt, der nach Vorarbeit von Eugen Michel für die 2:1-Führung des VfL sorgte. Nun waren die Wittinger auf der Siegerstraße und ließen nichts mehr anbrennen. Torjäger Arndt machte mit dem Treffer zum 3:1 aus abseitsverdächtiger Situation (86.) alles klar.

SV Tülau-Voitze – TSV Bergfeld 3:0 (1:0)

Der Spitzenreiter Tülau-Voitze begann schwungvoll und hatte in den ersten zehn Minuten bereits zwei Möglichkeiten, aber Steffen Vodde (Außennetz) und Mark Lehmann mit einem Freistoß verpassten die Führung. Auf Bergfelder Seite war es Yannik Skusa, der knapp verfehlte. „Die Bergfelder waren gut eingestellt und hatten in Raphael Erfurt einen guten Torhüter“, meinte SV-Trainer Werner Vodde. Mitte der ersten Halbzeit scheiterte Toni Engelhardt am Bergfelder Schlussmann. Nach einer halben Stunde wiederum bot sich Steffen Vodde die Chance zur Führung. Er spielte den gegnerischen Torhüter aus, scheiterte dann jedoch an einem Abwehrspieler. Kurz vor der Halbzeit machte es Tülaus Torjäger dann besser und sorgte mit einem sehenswerten Treffer für die Führung. „Nach der Pause haben wir den Druck erhöht und Bergfeld fehlte etwas die Kraft“, meinte Vodde. In der 50. Minute traf Andre Schmidt mit seinem elften Saisontreffer zum 2:0. Drei Minuten später bereits das 3:0, als erneut Schmidt mit dem Kopf ins gegnerische Tor traf. Mit dieser klaren Führung gab sich der Primus zufrieden. Die Bergfelder hatten nun mehr Raum und tauchten einige Male gefährlich vor dem Tülauer Gehäuse auf. Aber Robin Weber und Skusa verfehlten das gegnerische Tor.

Von Manfred Hallmann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare