Fußball – Wochenpokal beim VfL Vorhop: Haase siegt erstmals mit seinem neuen Club / HSV nur 1:1 gegen Grußendorf

WSC bringt sich in Stellung für Wahrenholz

Da fliegt nicht nur der Staub... Zum Auftakt des Wochenpokals beim VfL Vorhop schenkten sich der SV Hankensbüttel (r. Artur Michel) und der TSV Grußendorf nichts und trennten sich am Ende mit einem 1:1-Unentschieden.

Vorhop. Was sich Taktikfuchs Jürgen Haase wohl einfallen lässt für Mittwoch? Mit dem 2:0-Erfolg über Schönewörde gestern an Tag eins des 41. Wochenpokals beim VfL Vorhop schwang sich der Wesendorfer SC zum Herausforderer Nr.

1 für Favorit VfL Wahrenholz auf (übrigens beides Teams der ersten Stunde) und bestellte gleich einen schönen Gruß an den Taterbusch. Kleinere Brötchen musste der SV Hankensbüttel nach dem 1:1 gegen Turnier-Novize Grußendorf machen.

SV Hankensbüttel –

TSV Grußendorf 1:1 (1:1)

Erst kalt erwischt, dann die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor vermissen lassen. Kreisligist Hankensbüttel musste im Duell der Staffel-Außenseiter mit einem Remis leben.

„Aufgrund der Chancenverteilung hätten wir auch gewinnen können“, meinte HSV-Coach Jens Meyer. Grußendorf feierte rund eine Viertelstunde lang einen fröhlichen Debütantenball und ging auch nicht ganz unverdient in Führung, da es Björn Beith kurz vor und nach dem 0:1 versäumte, zu erhöhen. Eine feine Einzelleistung von Rückkehrer Ali Jfeily mit Anlauf von der Mittellinie brachte Hankensbüttel zurück in die Partie.

Nach dem Wechsel gewannen die Jungbluthschen Jünger zunehmend ein Übergewicht, wenngleich Grußendorfs Konter durchaus gefährlich blieben. Tobias Golombeck aus 13 Metern (38.) und Jfeily mit einem missglückten Schlenzer-Versuch aus Nahdistanz (50.) versäumten aber den Siegtreffer für den HSV. „In der Vorbereitung funktioniert halt noch nicht alles, aber die Ansätze waren da“, zeigte sich Hankensbüttels Coach Meyer durchaus zufrieden. Heute geht’s gegen Bezirksligist Wittingen. „Das ist natürlich ein anderes Kaliber.“

Tore: 0:1 Oberbeck (15.), 1:1 Jfeily (26.).

TSV Schönewörde –

Wesendorfer SC 0:2 (0:1)

Als Andre Haven noch weit vor dem Anpfiff der zweiten Partie zum Training des VfL Wahrenholz abdüste, gab ihm sein Ex-Coach Jürgen Haase ein paar Worte mit auf den Weg. „Ich habe ihm gesagt, dass es schwer wird für Wahrenholz“, sagte WSC-Dirigent Haase schmunzelnd mit Blick auf das morgige Staffel-Topspiel. Der WSC hat sich durch das 2:0 über Schönewörde in die gewünschte Ausgangslage manövriert, um der Herkulesaufgabe gegen das Team vom Taterbusch relaxed entgegenblicken zu können. „Da können wir ja gar nichts verkehrt machen“, unterstrich Haase. Auch gestern machte Wesendorf nicht viel verkehrt. Abgebrüht spielten die Blau-Weißen ihren Stiefel runter. Michael Brendel hatte schon vor seinem 1:0 den Pfosten getroffen, Daniel Auffahrt zudem knapp drüber gezielt. Den zweiten Treffer markierte Christian Mikolajczyk mit einem Flatter-Schuss aus gut und gerne 25 Metern.

Für Haase war es der erste Sieg mit dem WSC. Balsam nach dem 1:14 (!) im Test gegen Ahnsbeck. „Wir haben das taktisch gut gemacht.“ Schönewörde verlor zu allem Überfluss auch noch Jan Henneicke, der eine dicke Schwellung am Auge davontrug und mit dem Krankenwagen abtransportiert wurde.

Tore: 0:1 Brendel (13.), 0:2 Mikolajczyk (48.).

Die heutigen Spiele

• 18 Uhr VfL Wahrenholz-TSV Schönewörde

• 19.15 Uhr VfL Wittingen/S.-SV Hankensbüttel

Von Ingo Barrenscheen

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