Handball – Verbandsliga Herren: Wittingen/Stöcken plant Vorsaison-Blaupause gegen HSG Oha

Es braucht mehr als ein gutes Omen

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„Wir müssen wieder eine harte Abwehr hinstellen“: So lautet Teil eins der Vorgabe von Trainer Christian Gades für das Finale der Heimspiel-Trilogie der SG VfL Wittingen/Stöcken (M. Kai Eschert) gegen die HSG Oha. Außerdem soll die Torausbeute besser werden.

Wittingen. Es ist wieder der dritte Spieltag. Es ist wieder ein Heimspiel. Es geht wieder gegen die HSG Oha. Erleben die Zuschauer in der Gelben Hölle am heutigen Samstag (19.15 Uhr) in der Handball-Verbandsliga die Vorsaison-Blaupause!? Exakt 364 Tage nach dem 33:27-Erfolg kommt es für die SG VfL Wittingen/Stöcken zur Neuauflage gegen den Konkurrenten aus Osterode.

„Es könnte ein gutes Omen sein“, kokettiert Trainer Christian Gades selbstverständlich damit, dass sich Geschichte wiederholt.

Allerdings mit einer Einschränkung. Gegen 33 eigene Treffer hätte er vor heimischem Publikum nichts einzuwenden – das wäre Saison-Bestmarke. 27 Gegentore allerdings „müssen nicht unbedingt sein“. Denn das wiederum wäre Saison-Minusrekord. Mit Abstrichen war die Defensive bei den zwei vorangegangenen Erfolgen gegen Nienburg II (26:21) und Rosdorf-Grone (28:22) der Sieggarant. Das möge bitteschön so bleiben, wünscht sich Gades. „Es gilt wieder, eine harte Abwehr hinzustellen.“ Damit den tempoliebenden Gästen das ein oder andere „Oha“ über die Lippen kommt... Steigerungspotenzial sieht Wittingen/Stöckens Dirigent noch in der Offensive. „Wir müssen vorne noch eine Schippe draufpacken bei der Chancenverwertung.“

Gelingt dieses Vorhaben, ist der Traumstart mit 6:0-Punkten nicht mehr weit. Wobei der Fakt, dass die SG VfL in der vergangenen Serie beide Duelle mit der HSG gewann (33:27, 29:26) und auch die ersten aktuellen Aufgaben gemeistert hat, nicht zu einem Selbstverständnis führen dürfe, mahnt Gades. „Wir haben uns eine gute Ausgangssituation erarbeitet, aber das allein und die zwei Siege gegen Oha allein reichen nicht. Es gehören noch 60 Minuten dazu.“

Aller Voraussicht nach werden die Gastgeber auf den bewährten Kader zurückgreifen können. Auch Jan-Philipp Goetzie, der gegen Rosdorf früh mit einem abgebrochenen Zahn vom Feld musste (das IK berichtete), wird wohl wieder mitwirken können.

Von Ingo Barrenscheen

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