Fußball – 1. Kreisklasse 1: Wittinger Personalnot / Theuerkauf trifft auf alten Club

Borchers’ Spielerpuzzle...

Zwei Reserven, ein Ziel: Punkte für den Klassenerhalt. Während der VfL Wahrenholz II (gelbe Trikots) bereits am heutigen Freitagabend den TSV Grußendorf empfängt, bekommt es der arg ersatzgeschwächte VfL Wittingen/S. II mit dem aufstrebenden SV Rühen zu tun. Foto: ib

Boßeln im Fokus! Da in Schönewörde am Sonnabend kräftig Ramba-Zamba mit anschließendem Tanz in den Advent ist, hat der TSV sein Spiel der 1. Kreisklasse 1 beim VfL Knesebeck auf den 15. Dezember verlegt.

Aus gleichem Anlass stehen sich Wahrenholz II und Grußendorf bereits am heutigen Freitag um 19 Uhr gegenüber.

Am Sonntag nimmt dann Wittingen II um 12 Uhr den Staffelstab gegen Rühen auf. Zu den verbliebenen vier Spielen ertönt um 14 Uhr der Anpfiff.

VfL Wahrenholz II –

TSV Grußendorf

Lang, lang ist’s her... Das galt zum einen für die Wahrenholzer Durststrecke, die ausgerechnet am Vorsonntag im Derby in Schönewörde endete. Nach fast genau sieben sieglosen Monaten gelang der VfL-Reserve wieder ein Sieg. Noch viel weiter zurück liegt die Grußendorfer Vergangenheit von Interimscoach Stefan Theuerkauf. 1999 wechselte er vom TSV an den Taterbusch. Nun das Wiedersehen. Wobei Theuerkauf vor seinem vermeintlich letzten Einsatz als Stellvertreter für Hans-Ulrich Peters einschränkt: „Die Grußendorfer Mannschaft hat jetzt ein ganz anders Gesicht. Ich kenne da fast keinen mehr.“ Zeit für Sentimentalitäten gibt es ohnehin nicht: Wahrenholz II braucht weiter Punkte. Selbst auf die Gefahr hin, das neuerdings eingeführte Phrasenschwein gut zu füttern, sagt der VfL-Coach: „Der Derby-Sieg gewinnt erst richtig an Wert, wenn wir nachlegen. Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel.“ Bei einem Erfolg mit zwei Toren Vorsprung würde das Taterbusch-Team, das auf Friedrich Kahle und Florian Wendt verzichten muss, die Abstiegsplätze verlassen – ebenfalls mal wieder nach längerer Zeit...

VfL Wittingen/S. II –

SV BW Rühen

Für Patrick Borchers droht das letzte Heimspiel der Saison zu einem Puzzlespiel zu werden. Zuletzt musste Wittingens Trainer auf acht (!) Spieler der dritten Mannschaft zurückgreifen und auch jetzt sieht die Situation nur unwesentlich besser aus. Borchers ernährt sich von der Hoffnung und hofft, pünktlich zum Spieltag doch noch ein paar gute Nachrichten zu erhalten. „Wenn alle dabei sind, können wir mithalten“, gibt sich Borchers optimistisch. Und falls nicht? Dann ist das Gegenteil der Fall. „Für den Fall habe ich wenig Hoffnung.“ Zumal Gegner Rühen derzeit bärenstark auftrumpft. Bestes Beispiel: Gegen Tabellenführer Groß Oesingen hätte es fast zu einem Dreier gereicht. Erst in der Nachspielzeit glich der Primus noch aus.

SC Weyhausen –

SV Westerbeck

Brotlose Kunst. Im Spitzenspiel gegen den VfL Knesebeck zeigte der SV Westerbeck, dass er zurecht Tabellenvierter ist. Zwar stimmte der Ertrag am Ende nicht, doch die Leistung war akzeptabel. Demnach sollte der SV auch beim SC als Favorit in die Partie gehen. Beim letzten Aufeinandertreffen hatte Weyhausen die Nase noch knapp vorn (1:0).

VfL Germania Ummern –

Hoitlinger SV

Sechs Punkte aus den letzten zwei Spielen 2012: So lautete die Ansage von Ummerns Coach Viktor Miller. „Die halbe Miete haben wir“, zieht er nach dem 3:2-Sieg in Dannenbüttel eine zufriedene Zwischenbilanz. Nun wollen die Germanen den Rest gegen Tabellennachbar Hoitlingen einstreichen. „Dann sieht es gar nicht mal mehr so schlecht aus“, meint Miller. Derzeit liegen die Kontrahenten nur knapp über der roten Linie. Mit dem anvisierten Dreier würde sich der VfL ein kleines Winterpolster anfressen. Der Trainer: „Das wäre dann ein versöhnlicher Abschluss.“

SV Tappenbeck –

SV Dannenbüttel

Dafür, dass der SV Tappenbeck nun schon seit vier Spielen auf einen Sieg wartet, hält er sich relativ beständig in der erweiterten Spitzengruppe. Daran änderte auch der spielfreie Sonntag nichts. Der SVT hat sich auf Tabellenplatz fünf etabliert. Nun droht allerdings Gefahr von unten. Grußendorf und Weyhausen können Tappenbeck mit nur jeweils einem Punkt Rückstand an diesem Spieltag den Top-Five Platz streitig machen.

Von Eike Hoppmann

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