Fußball – Bezirksliga: Wahrenholz empfängt FSV-Bad Boys

Es blühen harte Bandagen

Es dürfte heiß umkämpft werden: Der VfL Wahrenholz (l. Lukas Camehl) muss sich gegen Adenbüttel Rethen auf eine intensive Gangart einstellen.
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Es dürfte heiß umkämpft werden: Der VfL Wahrenholz (l. Lukas Camehl) muss sich gegen Adenbüttel Rethen auf eine intensive Gangart einstellen.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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Wahrenholz – Die Siegesserie des VfL Wahrenholz: Sie wird an diesem Sonntag um 15 Uhr im wahrsten Sinne des Wortes auf eine knallharte Probe gestellt. Denn mit der FSV Adenbüttel Rethen kommen, gemäß der Fairness-Tabelle, die Bad Boys der Fußball-Bezirksliga an den Taterbusch.

Aber nicht nur in diesem Ranking bildet der Gast das Schlusslicht, sondern auch im Auswärts-Tableau. „Ein bisschen trügerisch“, findet VfL-Trainer Thorsten Thielemann.

Denn das Adenbüttel Rethen in der Fremde bislang derart schwächelte, war ihm gar nicht bewusst gewesen. „Da war ich wirklich überrascht drüber.“ Doch im Grunde gibt er auf diese Statistik genauso wenig wie auf die einstige Heimmisere seiner Wahrenholzer, die mittlerweile überwunden zu sein scheint nach zwei Erfolgen zuletzt am heimischen Taterbusch (4:2 gegen SV Gifhorn, 3:1 gegen SV Calberlah).

Immerhin streifte auch die FSV in diesem Jahr ihr Manko ab, landete mit dem 4:1 in Gamsen den ersten Auswärtsdreier der Saison. Thielemann stuft den kommenden Konterpart durch Ausnahme-Akteure wie Marlon Schade, Andre Ganski oder Jannis Bruns ohnehin als stark ein.

Und als äußerst aggressiv in der Spielweise. Das bekamen die Schwarz-Gelben im Hinspiel leidlich zu spüren. „Ich will nicht übertreiben, aber da haben sie uns fast kaputt getreten. Dafür sind sie bekannt.“ Bei der 0:5-Packung ließ sich der VfL augenscheinlich einschüchtern, weil auch der Referee nicht konsequent eingegriffen hätte. Thielemann: „Daher wird viel auf den Schiedsrichter ankommen. Und wenn wir nicht gegenhalten, werden wir nicht die geringste Chance haben. Von nichts kommt nichts.“

Am Personal jedenfalls wird es nicht scheitern. Das Wahrenholzer Lazarett ist weitestgehend gelichtet, auch Jan Reitmeier stieg in dieser Woche wieder ins Training ein. Und auch die Ski-Urlauber Marcell Meyer, Niklas Germer und Simon Fricke kehrten unversehrt zurück. Nachdem sie die Piste runtergejagt sind, wollen sie nun mit ihrem Team in der Tabelle weiter bergauf klettern.

VON INGO BARRENSCHEEN

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