Fußball – Wittinger Kreispokal, Halbfinale: VfL und VfL wollen nach Langwedel

Das Blitz-Revival in Wittingen und der Klassiker in Ummern

Ihr schon wieder!? Der VfL Wittingen/S. (l. Marvin Heinrichs) empfängt nur vier Tage nach dem Liga-Duell erneut den TuS Müden-Dieckhorst im Halbfinale des Wittinger Kreispokals. Fotos: Barrenscheen
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Ihr schon wieder!? Der VfL Wittingen/S. (l. Marvin Heinrichs) empfängt nur vier Tage nach dem Liga-Duell erneut den TuS Müden-Dieckhorst im Halbfinale des Wittinger Kreispokals.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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Wittingen/Ummern. Was macht man nicht alles für den Einzug ins Endspiel...

Um am morgigen Himmelfahrts-Donnerstag (11 Uhr) mit seinem VfL Wittingen/Suderwittingen das Halbfinale des Wittinger Kreispokals gegen Müden erfolgreich zu überstehen, unterbricht Coach Torsten Haase eigens einen Usedom-Urlaub! 

Derweil kommt es für den anderen VfL aus Ummern parallel zum ewig jungen Duell mit Erzrivale TSV Vordorf. Das Ziel der fantastischen Vier lautet Langwedel: Dort steigt am Pfingstsamstag das Finale!

VfL Wittingen/S. –

TuS Müden-Dieckhorst

Comeback hoch zwei: Nur vier Tage nach dem Kampf um Punkte in der Kreisliga (2:1 für den VfL) kehrt Müden-Dieckhorst zum Blitz-Revival in die Brauereistadt zurück. Das gilt gewissermaßen auch für Wittingens Trainer Torsten Haase, der seine Mannschaft nicht im Stich lassen will und extra nur für die Partie kurzweilen von seinem Ostsee-Trip zurückkehrt. „Für das Finale mache ich alles. Wir wollen da alle hin“, grinst der VfL-Coach und meint zur Ratz-Fatz-Neuauflage gegen den TuS: „Zweimal in vier Tagen, das habe ich auch noch nicht gehabt...“

Er vermutet, dass sich die Gäste analog zu Sonntag wieder hinten reinstellen und auf Konter lauern werden. Also seien „Geduld, Ruhe und ein besserer Abschluss“ gefragt. Beim Reloaded-Duell werden Christoph Pörschke und Christian Brauner fehlen, dafür kehrt Lennard Emmermann zurück und soll im Sturm wirbeln. Für die rechte Seite hat Haase den Flüchtling Ernes N’geussan vorgesehen. „Er hat in der zweiten Halbzeit da ein gutes Spiel gemacht.“

VfL Germania Ummern –

TSV Vordorf

Alles reinwerfen lautet die Devise: Der VfL Ummern (r. Andre Sterz) will gegen Vordorf das Pokal-Finale in Langwedel buchen.

Der Klassiker: Er steigt zum vorerst letzten Mal. Nach der Saison werden sich die Wege der ewigen Widersacher Ummern und Vordorf trennen, doch vorher wollen die Germanen dem Bezirksliga-Aufsteiger noch das doppelte Double vermasseln. „Das wäre ja ein Unding, wenn sie nochmal Meisterschaft und Pokal holen – da müssen wir was gegen tun“, sagt VfL-Coach Michael Alms verschmitzt. Die jüngere Vergangenheit macht den Gastgebern dabei durchaus Mut: Dreimal in Serie brachten die Ummeraner die Scheil-Schützlinge nun schon zu Fall. Favoritensturz Nr. 4 „wäre spitze für uns“, reibt sich Alms voller Vorfreude die Hände. Seine Riege würde auch gut ein Jahr später noch „die Atmosphäre in Tappenbeck spüren“. Getragen von den Gedanken an das damalige Aufstiegs-Endspiel wollen sich die Germanen erneut ein Highlight vor großer Kulisse bescheren. „Was Schöneres gibt es nicht“, frohlockt Alms.

Pünktlich zur Vorschlussrunde ist der VfL wieder on fire, genießt zudem Heimrecht. „All das müssen wir mitnehmen. Aber es wird sau-, sauschwer“, weiß Alms. Vielleicht geben ja auch taktische Kniffe den Ausschlag. Beide Teams kennen sich aus dem Eff-Eff, große Überraschungsmomente dürfte es eigentlich nicht geben. Alms: „Aber Kleinigkeiten können entscheiden.“

Von Ingo Barrenscheen

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