Hallenfußball – A-Jugend-Turnier beim Wesendorfer SC: Gastgeber bei gelungener Renaissance Zweiter

Blau(weiß)pause bei der Neuauflage

Rettungstat: Der Keeper der gastgebenden JSG Blau-Weiß 29 musste bei der Neuauflage des A-Jugend-Hallenturniers in Wesendorf einige Male Kopf und Kragen riskieren (wie hier gegen Brechtorf).
+
Rettungstat: Der Keeper der gastgebenden JSG Blau-Weiß 29 musste bei der Neuauflage des A-Jugend-Hallenturniers in Wesendorf einige Male Kopf und Kragen riskieren (wie hier gegen Brechtorf).

Wesendorf. Kuriose Kopie: Beim neu aufgelegten A-Jugend-Hallenturnier des Wesendorfer SC herrschte nach gut vier Stunden Budenzauber auf den Medaillenrängen exakt die gleiche Hackordnung wie draußen auf dem Feld.

14 Mal Torjubel: Die JSG Sassenburg wurde Dritter...

Der Kreisliga-Spitzenreiter JSG Gifhorn/Triangel hatte am Mittwochabend genau wie in der laufenden Punktspielrunde die Nase knapp vor den Lokalmatadoren von der JSG Blau-Weiß 29 und der JSG Sassenburg (der aktuelle Kreisliga-Dritte JSG Okertal nahm nicht teil). Eine Blaupause, die WSC-Spartenleiter Christian Müller (zeitgleich auch Coach des 29er-Nachwuchses) als genehm abhakte. Seiner Riege fehlte am Ende nur ein Pünktchen für den Sieg im eigenen Wohnzimmer. Diesen einen Zähler hatte Blau-Weiß in seinem zweiten Match gegen Sassenburg liegen gelassen, als alle vier Spieler auf Teufel komm raus nach vorne stürmten und in einen Konter zum 2:3 liefen. Für Müller halb so wild. „Man soll ja als gastgebender Verein auch nicht unbedingt sein eigenes Turnier gewinnen...“

...punktgleich vor der JSG Isenhagen. Das direkte Duell ging allerdings klar mit 3:0 an die Sassenburger.

Der Wesendorfer Winterpausen-Wettbewerb für den künftigen Herren-Jahrgang war vor einigen Jahren in den Dornröschenschlaf gefallen, nun dachte sich Müller: „Komm’, wir lassen das Turnier wieder aufleben!“ Die Renaissance lockte zwar nur sieben der derzeit elf A-Jugend-Teams auf Gifhorner Kreisebene an. Aber jeder fängt mal klein an, meint auch Müller. „Wir wollen den Cup auf jeden Fall wiederholen. Mund-Propaganda ist dabei das A und O. Vielleicht sind es ja nächstes Jahr schon zehn Mannschaften, vielleicht gehen wir auch in den Wolfsburger Kreis. Mal gucken...“

Aufgrund der ungeraden Anzahl an Teams (Müller: „Eine Zweite konnten wir nicht stellen“) wählte der WSC am Mittwoch den Modus jeder gegen jeden in Zehn-Minuten-Duellen. An Toren mangelte es ganz gewiss nicht. Und auch nicht an Spannung. Denn die ersten Vier lagen am Ende nur einen Zähler auseinander. Wobei der Sieger Gifhorn/Triangel schon vor dem letzten Durchlauf nicht mehr von Platz eins zu verdrängen war.

Von Ingo Barrenscheen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare