Zwei vereinsinterne Wechsel, ein Abgang

VfL Wahrenholz künftig ohne Trio - und noch ohne Neuzugänge

Florian Wendt (r.) ist einer von zwei vereinsinternen Wechseln beim VfL Wahrenholz, spielt künftig für die zweite Herren.
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Er wirft seine Bezirksliga-Erfahrung künftig für die zweite Herren ins Rennen: Florian Wendt (r.) ist einer von zwei vereinsinternen Wahrenholzer Wechseln.
  • Ingo Barrenscheen
    vonIngo Barrenscheen
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Analog zum Staffelrivalen FC Brome verbucht auch der VfL Wahrenholz – Stand jetzt – mit Blick auf die neue Spielzeit in der Fußball-Bezirksliga ein kleines Minus auf dem Kader-Konto. Denn während sich auf der Habenseite (noch) nichts getan hat, stehen auf der Sollseite drei Abgangs-Positionen. Patric Schmidt wird die Schwarz-Gelben verlassen. Indes ziehen sich Hilmar Camehl und Florian Wendt in die zweite Herren zurück, bleiben also dem Taterbusch-Vermögen erhalten...

Berufsbedingte Verluste

Insofern handelt es sich nur um überschaubare Verluste für das Team von Trainer Thorsten Thielemann. „Wir haben den Kern zusammenhalten können“, betont sein Assistent und Spartenleiter in Personalunion, Jan Schöbel. Die drei genannten Fluktuationen haben berufsbedingte Gründe. Hilmar Camehl sei in der Forstwirtschaft in ganz Niedersachsen tätig und „relativ wenig vor Ort. Er war schon letzte Saison nur noch sporadisch da“, erklärt Schöbel. Ähnlich verhält es sich bei Florian Wendt. Sein Lebensmittelpunkt ist mittlerweile Braunschweig. „Für ihn ist es daher schwer, zum Training zu kommen.“ Doch die VfL-Verantwortlichen sind „sehr froh, dass sie dem Verein erhalten bleiben und die Zweite mit ihrer Bezirksliga-Erfahrung verstärken“, so Schöbel.

Derweil wohnt Patric Schmidt in Fallersleben, bestreitet neben seinem Vollzeit-Job noch ein Master-Studium. „Er wird sich wahrscheinlich in Wolfsburg einem niederklassigen Verein anschließen“, erläuterte der Wahrenholzer Fußball-Chef.

Noch Hoffnungen auf Germer-Comeback

Bleiben fix 19 Spieler. 20, sollte sich Niklas Germer nach seiner Verletzung zu einem Comeback entschließen. Was Schöbel und Co. inständig hoffen. „Der Zug ist noch nicht abgefahren, die kleine Hoffnung ist da.“ Kein wirklicher, aber ein gefühlter Neuzugang sei Simon-Miles Soika. Durch Verletzungen und die Arbeit war er zuletzt im VfL-Dress auch kaum existent, kehre aber im Sommer aus China zurück und „wird uns zur neuen Saison voll zur Verfügung stehen, so wie es aussieht“, ergänzte Schöbel.

Wirkliche Neuankömmlinge kann das Taterbusch-Team hingegen nicht vermelden. Es sei diffizil, Verstärkungen für sich zu gewinnen. „Hauptsächlich durch die Corona-Lage. Auch wenn Klarheit herrscht, dass die alte Saison abgebrochen ist, steht in den Sternen, wann die neue losgeht. In den Gesprächen, ist zu vernehmen, dass viele Spieler abwarten wollen, bevor sie den Schritt machen.“

In den Gesprächen, ist zu vernehmen, dass viele Spieler abwarten wollen, bevor sie den Schritt machen.“

Wahrenholz‘ Spartenleiter Jan Schöbel verweist auf die Corona-Problematik bei der Suche nach Neuzugängen

Ergo hat Wahrenholz seine Angel ausgeworfen. Nur angebissen hat niemand. Man hätte auch beim zerfallenden TuS Platendorf „seinen Hut gezielt bei zwei, drei Spielern in den Ring geworfen. Aber das hat sich nicht ergeben.“ Bei weiteren Kandidaten steht die Entscheidung noch aus.

Ein Eigengewächs an der Angel

„Sehr gute Aussichten“ hätte man bei einem ehemaligen Wahrenholzer Jugendspieler, der das Vorjahr woanders bestritt. Einen Namen nennt Schöbel nicht, nur soviel: „Ein schneller, junger Stürmer, körperlich schon sehr weit.“ Wird er die Nummer 20 (oder 21), sei der VfL gerüstet: „Damit sollten wir hinkommen, da ist mir auch nicht bange.“ Vielleicht werden es auch mehr...

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