Fußball – Bezirksliga: VfL Wahrenholz empfängt TSV Wolfsburg / Lob für Abwehrreihe / Streilein vertraut weiter auf Stefan Müller

Besteht Bananen-Bastion gegen wuselige Wolfsburger?

Dreigestirn aus der Viererkette nebst Trainer: Volker Streilein (v. l.) mit Chris Hartmann, Stefan Müller und Philipp Eisel. Foto: ib

mj Wahrenholz. Völlig Banane! Mit fünf Gegentoren nach fünf Partien stellt der VfL Wahrenholz eine der sichersten Abwehrreihen in der Fußball-Bezirksliga. Die felsenfeste Verteidigung ist einer der Gründe für den guten Start des ungeschlagenen Taterbusch-Teams.

Trainer Volker Streilein hat seinem jungen Team – obwohl gurkig-grün hinter den Ohren – das passende Konzept verpasst. „Wir spielen eine saubere Banane“, erklärt Streilein vor dem Heimspiel gegen den TSV Wolfsburg (Sonntag, 15 Uhr).

Was hat die gelbe Südfrucht – Synonym für Ausrutscher – mit einer trittfesten Abwehr zu tun? Einzig die Form, wie Streilein klarstellt. Die beiden Innenverteidiger würden unterschiedlich tief gestaffelt hinter den beiden offensiven Außenverteidigern stehen. „So können wir auch gegen durchgebrochene Stürmer gut verteidigen“, erklärt Streilein seine Absicherung.

Diese letzte Bastion vor Schlussmann Bastian Mechelk könnte gegen die Wolfsburger durchaus von Nöten sein. Denn die Gäste spielen verrückten Fußball. „Sie haben gute Stürmer, die hin- und herwuseln, extrem unruhig sind“, so Streilein.

Auch deshalb wird der VfL-Coach, der wieder auf Rechtsverteidiger Daniel Müller zählen kann, seine Abwehr nicht verändern. Stefan Müller – obwohl beim FC Nordkreis (3:1) nicht immer sicher – wird weiter auf rechts verteidigen.

„Er kann zeigen, dass er ein Guter ist“, schenkt Streilein ihm noch einmal das Vertrauen. Eine Entscheidung mit Weitblick. Denn Stamm-Innenverteidiger Jan Bendig muss bald zur Bundeswehr, ist zwei Wochen nicht da. Dann muss Müller in der Zentrale ran und soll die Aufgabe mit Selbstvertrauen und Sicherheit angehen.

Das gestiegene Selbstvertrauen der Wahrenholzer Kicker schlägt sich auch in der Ausrichtung nieder. 4-4-2 statt 4-2-3-1! „Wir wollen Druck ausüben und selbst zu Chancen kommen“, sagt Streilein, der gegen die Wolfsburger einen weiteren Dreier anpeilt. „Wir haben ein Heimspiel und das wollen wir gewinnen.“ Auch um dem davor platzierten Trio aus Platendorf, Isenbüttel und Fallersleben auf den Fersen zu bleiben. „Wenn einer strauchelt, wollen wir da sein“, erklärt Streilein.

Der Spielausfall gegen Helmstedt kam ihn nicht ungelegen. Zwar hätte der VfL gerne gespielt, sei ja auch gut drauf. Der spielfreie Mittwoch wurde nun zu Training und zur Pflege genutzt. Mit Andreas Borchert, Marcell Meyer und Kevin Kräft absolvierten drei Verletzte ein Sondertraining. Niklas Germer pausierte noch wegen einer Prellung.

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