Frauenfußball – Champions League, Auslosung: Schwere Aufgaben für Wolfsburg

Bis Berlin gegen die Besten

Wiedersehen: Die VfL-Frauen (Luisa Wensing/l.) haben es erneut mit der Brasilianerin Marta zu tun. Im Finale der Champions League 2014 siegte Wolfsburg 4:3 gegen Tyresö FF. Foto: dpa

Wolfsburg/Nyon. Ralf Kellermann nahm es äußerlich gelassen hin.

„Wir treten in der Champions League an, um uns mit den Besten zu messen und wir nehmen es daher, wie es kommt“, meinte der Trainer von Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg nach Auslosung des Viertel- und Halbfinales der Champions League in Nyon.

Innerlich dürfte der Coach der Wölfinnen aber gestöhnt haben. Frei nach Xavier Naidoo, musikalischer Begleiter des „Sommermärchens“ WM 2006: „Dieser Weg wird steinig und schwer.“ Bis zum Einzug ins Finale, das am Donnerstag, 14. Mai, im Berliner Ludwig-Jahn-Sportpark ausgetragen wird, haben die Wölfinnen noch einige, schwere Brocken aus dem Weg zu räumen.

Im Viertelfinale treffen die Grün-Weißen am Sonnabend oder Sonntag, 21./22. und 28./29. März, auf den FC Rosengard. „Eine schwedische Spitzenmannschaft, die souverän Meister geworden ist und absolute Topspielerinnen in ihren Reihen hat“, sagte Kellermann. Die Schwedinnen um die deutsche Nationalspielerin Anja Mittag oder Brasiliens Superstar Marta sei „kein einfaches Los“, so der Coach.

Sollte sich der VfL durchsetzen, könnten es die Wolfsburgerinnen mit dem FC Paris St. Germain (oder Glasgow City) zu tun bekommen. Das Halbfinale findet am Sonnabend oder Sonntag, 18./19. und 25./26. April, statt. Immerhin gehen sich die beiden deutschen Teams – Frankfurt und Wolfsburg – bis zum Finale in Berlin aus dem Weg. Und das wird Kellermann sicher freuen.

Von Matthias Jansen

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