Sportregion und VfL Wolfsburg überreichen 15 Klubs Mini-Tore

Beitrag zu Kinderfußball 4.0

Freude bei den 15 glücklichen Gewinnern der Mini-Tore am Mittwoch an der VW-Arena: Zu den frisch ausgerüsteten Klubs zählt auch der VfL Wittingen/S.
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Freude bei den 15 glücklichen Gewinnern der Mini-Tore am Mittwoch an der VW-Arena: Zu den frisch ausgerüsteten Klubs zählt auch der VfL Wittingen/S.

Wolfsburg/Gifhorn – Diese Rudelbildung war ausnahmsweise angenehmer Art: Nachdem der Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg im Juli der SportRegion OstNiedersachsen eine großzügige Spende über 15 000 Euro – Dauerkartenbesitzer hatten trotz Corona-Zuschauerverbot bei den Heimspielen auf eine Rückerstattung verzichtet – zugute kommen ließ (das IK berichtete), profitierten nun 15 Vereine von dem Geldsegen.

In Form von Mini-Toren, die fortan bei der neuen Nachwuchs-Spielform Funino zum Einsatz kommen werden. Die SportRegion investierte den Großteil der Summe in diese Zielobjekte, die unter Jugendfußballabteilungen verlost wurden. Jeweils fünf Klubs aus Gifhorn, Helmstedt und Wolfsburg freuten sich über je vier Mini-Tore. Zu den glücklichen Gewinnern zählte auch Nordkreis-Vertreter VfL Wittingen/Suderwittingen. Vertreter der 15 Los-Sieger nahmen ihre neue Errungenschaft am vergangenen Mittwoch in der Volkswagen Arena entgegen.

„Wir sind dankbar für die gute Kooperation mit dem VfL Wolfsburg in der SportRegion und für die Initiierung dieser großartigen Aktion, um die Jugendarbeit in den Vereinen unterstützen zu können“, betonte der Vorsitzende des Kreissportbundes Helmstedt, Jürgen Nitsche. Kleiner Bonus: Rainer Ahlers, Verkaufsleiter von Sport-Thieme, hatte neben den Mini-Toren aus eigenem Haus als Überraschung noch Fußbälle für alle Vereine im Gepäck.

Auch für Marko Kresic, Leiter der VfL-ErlebnisWelten, ist die Aktion ein voller Erfolg. „Wir mobilisieren die Region in Richtung Fußball 4.0! Konkurrenz im Kinderfußball war gestern – die Zukunft ist miteinander, füreinander – für eine bessere Zukunft!“, reflektierte er die Möglichkeit der Vereine, nun dank der Mini-Tore Funino spielen zu können. Kresic hob besonders die Potenziale in Hinblick auf die systematische Entwicklung von Spielintelligenz schon in jungem Alter hervor. Weniger Kinder auf einem kleineren Spielfeld mit mehr Toren würden automatisch zu mehr Chancengleichheit, mehr Ballkontakten und mehr Spaß im Miteinander führen. Es würde niemand mehr ausgeschlossen werden.

Die Vereinsvertreter zeigten sich durch die Bank offen und interessiert gegenüber der neuen Spielform im Kinderfußball. Während es in Helmstedt und Wolfsburg aktuell noch ein freiwilliges Angebot ist, hat der NFV-Kreis Gifhorn die Umsetzung der Drei-gegen-Drei-Formation auf Mini-Tore in der G-Jugend bereits umgesetzt.

Kresic unterbreitete allen Anwesenden noch ein Zusatz-Angebot: „Wir kommen mit einem Team des VfL gern zu euch in den Verein, stellen die neue Spielform noch einmal detaillierter vor und gehen mit euren Trainern Möglichkeiten durch, wie die Mini-Tore praktisch eingesetzt werden können.“

Indes unterstrich Martin Roth, Geschäftsführer des KSB Helmstedt, abschließend: „Dass wir heute 60 Mini-Tore übergeben können, geht auf die Großzügigkeit vieler Dauerkartenbesitzer des VfL Wolfsburg zurück. Vielen Dank!“  red/ib

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