Badminton – Kreisliga: ...aber auch der VfL Knesebeck ist mit Abschluss-Platz vier zufrieden

BCGH gewinnt knapp Bronze...

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Sie behielten im Kopf-an-Kopf-Rennen die Nase knapp vorn: Hankensbüttels Badminton-Spieler (Michael Köllner) belegten Platz drei...

Knesebeck/Hankensbüttel. Nicht nur bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang gab es am Sonntag ein Foto-Finish im Biathlon der Männer.

Auch der BCG Hankensbüttel und VfL Knesebeck lieferten sich, wohl gemerkt im Fernduell, am letzten Spieltag in der Badminton-Kreisliga ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den dritten Platz. Letztlich hatte der BCGH knapp die Nase vorn.

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BCG Hankensbüttel

Volle Kapelle, volle Punktzahl. Die Hankensbütteler strichen zum Saisonausklang noch einmal zwei Siege ein. Nummer eins gegen den SV GW Calberlah fiel knapper aus als vermutet (5:3). Dabei bekam der BCGH das erste Herrendoppel sogar geschenkt, da der Kontrahent in Unterzahl antrat. Verlass war auf die Damen: Stephanie Brucherseifer gewann im Einzel wie auch im Doppel an der Seite von Ilka Lindenschmidt ohne große Mühe. Auch das Mixed wanderte in zwei glatten Durchgängen an den Favoriten. Auf dem Herrensektor schwächelte Hankensbüttel ein wenig. Lediglich die wiedergenesene Nummer eins Michael Köllner brachte sein Match (21:19, 16:21, 21:16) durch. Mike Müller hatte bei seiner Dreisatz-Niederlage hingegen Pech.

Weitaus flotter von der Hand ging da schon das 7:1 gegen Schlusslicht MTV Vorsfelde II. Lediglich Brucherseifer tanzte gewissermaßen mit ihrer Einzelniederlage aus der Reihe. Köllner machte es im Spitzenduell abermals spannend (21:10, 11:21, 21:16), auch Müller/Thomas Heuer (21:12, 17:21, 21:14) kosteten die volle Länge aus. Die weiteren Begegnungen verliefen mehr als einseitig.

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VfL Knesebeck

...vor dem Lokalrivalen VfL Knesebeck (Henrieke Schacht) in der Abschlusswertung der Kreisliga.

Die drei anvisierten Punkte heimsten die Einhörner zum Saisonausklang in Fallersleben ein. Allerdings reichte diese Ausbeute nicht, um dem Lokalrivalen BCGH noch den dritten Rang streitig zu machen. Gegen die Gastgeber vom VfB Fallersleben II tütete Knesebeck wie erwartet den Pflichtsieg ein. Dieser fiel mit 5:3 allerdings denkbar knapp aus trotz des guten Starts mit den Erfolgen der beiden Herrendoppel. Doch im Damendoppel musste der VfL alle Punkte abtreten. „Somit kam es auf die Herreneinzel an“, unterstrich VfL-Akteur Mark Nieberg. Er setzte sich genauso wie Vincent Reichelt souverän in zwei Sätzen durch, sein Bruder Hauke Nieberg indes musste einen harten, aber letztlich erfolgreichen Kampf (20:22, 21:18, 21:12) bewältigen. Damit war das erste Etappenziel erreicht.

Gegen den Tabellenzweiten SG Wolfsburg/Weyhausen II wechselten die Knesebecker dann in die Außenseiterrolle. Da dem Gegner eine Dame fehlte, ging aber immerhin schon einmal ein Zähler kampflos auf das Knesebecker Konto. Da sich Enno Kögel/Hauke Nieberg im Doppel behaupteten, wahrte der VfL zunächst eine 2:1-Führung. Elke Schulze verlor ihr denkwürdiges Dameneinzel knapp (19:21, 30:28, 17:21), doch Vincent Reichelt (21:13, 14:21, 21:16) und Mark Nieberg (21:15, 22:24, 21:16) spielten direkt wieder einen Vorsprung heraus. Der VfL stand also kurz vor der Überraschung. Das Mixed Enno Kögel/Henrieke Schacht und auch Hauke Nieberg (21:23 im dritten Satz...) verpassten den siegbringenden fünften Punkt. Mark Nieberg sprach dennoch von einem „guten Tagesergebnis“.

Von Ingo Barrenscheen

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