Fußball – 1. Kreisklasse 1: SV Osloß will Tabellenführung zurück / Krisengipfel in Ehra-Lessien / Brüder-Duell in Rühen

Mit Wut im Bauch zum SV Eischott

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Spannung garantiert! Der TuS Ehra-Lessien (M. Nick Zinn) empfängt zum absoluten Abstiegskracher zuhause den Tabellenvorletzten SV Tülau/Voitze.

Es bleibt abzuwarten, wieviele Spiele am Wochenende wirklich ausgetragen werden. Doch am heutigen Abend (19 Uhr) steht auf dem Plan, dass der SV Jembke gegen den FC Ohretal den 16. Spieltag in der 1. Fußball-Kreisklasse eröffnet.

Ein Tag später am Samstag (14 Uhr) bekommt es der SV Eischott mit dem Primus SV BW Rühen zu tun und alle andere Teams versuchen sich am Sonntag wie gewohnt ab 14 Uhr.

SV Jembke –

FC Ohretal

Training war für den SV Jembke nur bedingt möglich. Der Platz stand unter Wasser und deswegen wich die Truppe von Trainer Jürgen Haase auf eine kleine Fläche neben dem Spielfeld aus: „Wir wollten den Platz schonen und haben deswegen ein bisschen Konditionsarbeit auf einem kleinen Fleck daneben abgeleistet.“ Das Kardinalproblem von den Hausherren ist dieses, dass man sich zu wenig Chancen erspielt und im letzten Drittel die Durchschlagskraft fehlt. Das muss heute Abend gegen den FC Ohretal dringend besser werden: „Jeder Punkt ist jetzt extrem wichtig für uns. Es wird nicht leicht gegen Ohretal, die gut besetzt sind. Aber auch der FCO liegt noch hinter der eigenen Erwartungen zurück“, fuhr Haase fort.

SV Eischott –

SV Osloß

Der Verlierer des vergangenen Spieltages war der SV Osloß, der die Tabellenführung herschenkte. Nun möchte die Elf von Trainer Pascal Kahlert es beim SV Eischott besser machen: „Mit ein wenig Wut im Bauch wollen wir die drei Zähler aus Eischott mitnehmen. Dafür müssen wir dringend unsere Chancenverwertung verbessern. Wir haben bislang eine tolle Hinrunde gespielt, wollen uns mit drei Siegen bis Weihnachten noch belohnen.“ Auch Eischott ist auf Wiedergutmachung aus, denn die zurückliegenden zwei Duelle gingen verloren. Darunter auch die Niederlage gegen Kellerkind SV Tülau/Voitze.

TSV Schönewörde –

SV Langwedel

Die Hausherren stehen gegen den Tabellenletzten vor einer Pflichtaufgabe. Nur fünf Punkte sammelte der SV Langwedel bislang zusammen. Außerdem stellen die Gäste mit schon 64 Gegentoren die schlechteste Defensive der gesamten Liga. Die Favoritenrolle ist also eindeutig verteilt. Auch weil der TSV Schönewörd in der laufenden Spielzeit mit einer gefährlichen Offensive glänzt. Mit 37 Treffern gehört die Truppe von Oskay Baris mit zu den Tormaschinen in der 1. Kreisklasse.

SV Hankensbüttel –

SV Tappenbeck

Derzeit läuft es rund. Der SV Hankensbüttel (l. Florian Niedzielski) will gegen Tappenbeck den Positivlauf fortsetzen.

Hankensbüttel scheint endlich Gefallen gefunden zu haben an der laufenden Spielzeit. Die Blau-Weißen sind seit sechs Partien ungeschlagen, entfernen sich somit immer weiter von den Abstiegsplätzen. Doch nun erwartet den HSV eine Mammutaufgabe. Am Sonntag geht es gegen den SV Tappenbeck, der derzeit auf Platz vier steht und zuletzt ein Torfeuerwerk abschoss. In den vergangenen beiden Partien markierte der SVP ingesamt zwölf Treffer.

SV Barwedel –

TSV Brechtorf

Der TSV Brechtorf ist wohl die Überraschung der laufenden Spielzeit. Mittlerweile hat sich der Aufsteiger sehr gut eingelebt, möchte auch weiterhin der Spitzengruppe erhalten bleiben: „Natürlich wollen wir uns jetzt oben festbeißen, das muss unser Ziel sein. Die Mannschaft ist hungrig, will immer mehr und so ist auch vieles möglich“, äußerte sich TSV-Coach Andreas Stiegert. Gegen den SV Barwedel erwartet der Trainer ein Duell auf Augenhöhe: „Die Chancen stehen bei 50:50. Barwedel will sich bestimmt für die Hinspielpleite revanchieren und wird dementsprechend sehr motiviert sein.“ Ein großer Pluspunkt der Gäste ist, dass die Chancenverwertung besser geworden ist und nur noch wenig liegen gelassen wird. In den vergangenen vier Partien markierte die Stiegert-Truppe im Schnitt drei Tore.

SV BW Rühen –

FC Germania Parsau

Sonntag noch zusammen auf dem Rise Against-Konzert, jetzt trifft man im direkten Duell aufeinander. Sören Henke, Trainer vom SV BW Rühen, kennt den kommenden Gegner bis ins kleinste Detail. Denn seine beiden Brüder sind beim FC Germania Parsau aktiv. „Es sind immer brisante Duelle. Derbys haben ja bekanntlich auch ihren eigenen Charakter. Das Ziel ist es nun, ungeschlagen in die Winterpause zu gehen und den Vorsprung auf Osloß aufrecht zu erhalten“, freut sich Henke auf das „Spiel des Jahres“.

TuS Ehra-Lessien –

SV Tülau-Voitze

Viel mehr Kellerduell geht gar nicht mehr. Der Vorletzte SV Tülau-Voitze ist bei dem TuS Ehra-Lessien zu Gast, der ein Platz vor der Abstiegszone rangiert. Um weitere Punkte zu ergattern, müssen die Hausherren allerdings anders auftreten als in der vergangenen Woche gegen Schönewörde (2:4). „Die Zweikampfführung hat nicht gestimmt. Gegen Tülau müssen wir enger an den Gegenspielern sein und die vielen individuellen Fehler vermeiden. Sonst dürfte es wieder eng werden. Vor allem weil der Gegner sich etwas stabilisiert hat zuletzt“, erklärte TuS-Trainer Thomas Feibig.

Von Jannis Klimburg

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