Frauenfußball – Hallenturnier: Wahrenholz scheitert am späteren Sieger / Rückkehrerin sichert Platz drei

Barmke zu stark: Aber Bronze dank Bock

Ausgespielt: Die Fußballerinnen aus Wahrenholz (M.) mussten nach einer 2:0-Führung gegen Ausrichter Beetzendorf/Immekath doch noch ins Neunmeterschießen. Dort sicherte Svenja Bock Platz drei.

mj Beetzendorf. Das war eine Lehrstunde! Bei einem Hallenturnier in Beetzendorf kannte Frauenfußball-Landesligist TSV Barmke kein Erbarmen, führte die Kontrahentinnen zeitweilig vor und erzielte in fünf Spielen 25 (!) Treffer.

Leidtragende der TSV-Spielfreude wurden auch die Nordkreisteams vom SV Hagen-Mahnburg und von Vorjahressieger VfL Wahrenholz. Früher oder später platzte nach dem Duell mit Barmke der Traum vom Finale.

Während HaMa in der Gruppenphase 0:4 unterlag und ohne Punkte ausschied, machte das Taterbusch-Team erst im Halbfinale Bekanntschaft mit dem TSV. „Die waren schon gut“, musste VfL-Trainer Daniel Weiß gestehen. Zwar hatte sein Team im Bezirkspokal Anfang November Barmke (6:5 nach Elfmeterschießen) noch ein Bein stellen können. An eine Wiederholung war nicht zu denken.

„In der Halle ist es doch immer anders. Barmke hat in allen Spielen gezeigt, dass sie in der Landesliga spielen“, meinte Weiß anerkennend. Mit dem Auftritt seiner Mannschaft konnte Weiß dann auch leben. Im Spiel um Platz drei gewann der Bezirksligist gegen Ausrichter SG Beetzendorf/Immekath nach Neunmeterschießen.

In den Mittelpunkt rückte dabei eine Spielerin, die nach längerer Abstinenz erst wieder reinschnuppern wollte. Svenja Bock kehrte zwischen die Wahrenholzer Pfosten zurück und bescherte ihrem Team mit einem gehaltenen Neunmeter den Bronze-Rang.

Nicht nur deshalb gab es ein Lob von Trainer Weiß. „Svenja hat wirklich klasse gehalten“, meinte der Wahrenholzer Coach, der nun wieder auf eine etatmäßige Torhüterin bauen kann. Das Problem, immer wieder auf dieser Position umstellen zu müssen, hat sich wohl erst einmal erledigt.

Mit der Umstellung auf die Halle hatten die Wahrenholzerinnen in Beetzendorf ihre Schwierigkeiten. Gegen den späteren Zweiten Gardelegen gab es zum Auftakt eine klare 1:4-Pleite. „Das war nicht das Prallste, was wir da geleistet haben“, sagte Weiß, dessen Team sich über Siege gegen Knesebeck/Hankensbüttel (3:2) und Pretzier (2:0) ins Turnier arbeitete. Mit dem Halbfinale gegen Barmke war die Hallenschicht dann aber beendet.

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