VfL will Zeichen setzen Handball – Landesliga Damen: Wittingen trifft auf Liebenburg

Ballgewinn und ab die Post:

VfL-Trainer Christian Gades will Deckungslücken – wie hier gegen Oesbisfelde – am Sonnabend bei seinen Damen nicht sehen.

mj Wittingen. Fang mich doch, wenn du kannst. Die Landesliga-Handballerinnen des VfL Wittingen wollen im Heimspiel gegen die HSG Liebenburg-Salzgitter (Sonnabend, 17. 15 Uhr) der direkten körperlichen Auseinandersetzung weitgehend aus dem Weg gehen.

Eine Erfahrung aus der Auftaktpartie in Braunschweig (24:30), als sich die Brauereistädterinnen durch die körperliche Härte des Gegners den Schneid abkaufen ließen.

Versteckt sich der VfL? „Nein. Das wollen wir auf keinen Fall“, erklärt Trainer Christian Gades. „Die Mädchen sollen zeigen, was sie können. Aber dabei nicht ihre Kräfte vergeuden“, sagt Gades.

Die würden schließlich in der Abwehrarbeit benötigt. „Vor allem im Innenblock müssen wir eng zusammenstehen und dürfen keine großen Lücken lassen“, fordert Gades. Mit gesunder Härte sollen Bälle gewonnen werden und dann durch die Stärke im Tempospiel erfolgreich umgemünzt werden. Diese Abläufe waren im Training eingeübt worden

Die Niederlage in Braunschweig spielte dabei schon keine Rolle mehr. „Das war kein Problem. Ich habe den Mädels gesagt, dass sie ein gutes Spiel gemacht haben. Es hat nur an der Cleverness und den körperlichen Voraussetzungen gemangelt. Wir sind auf einem guten Weg, können in der Liga mithalten“, sagt Gades.

Neben dem veränderten Auftreten fordert der Wittinger Trainer gegen das unbeschriebene Blatt aus Liebenburg-Salzgitter, dass seine Mannschaft sofort das Heft in die Hand nimmt. „Wir wollen agieren und einen Rückstand unbedingt vermeiden“, so Gades.

Personell hat der Wittinger Frauen-Trainer die Qual der Wahl. Nur Torhüterin Rebekka Refardt (Fuß-Operation) fällt gegen Liebenburg-Salzgitter sicher aus. Fraglich sind Anna Klasen und Rebekka Breust. Beste Bedingungen für einen erfolgreichen Heim-Auftakt.

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