Fußball – Wittinger Kreispokal, Halbfinale: Groß Oesingen gastiert beim SVB

„Außenseiter gibt es nicht mehr“

Zeigt sich angriffslustig: Die Kreisliga-Truppe des SV Groß Oesingen (Foto). 
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Zeigt sich angriffslustig: Die Kreisliga-Truppe des SV Groß Oesingen (Foto). 

Isenhagener Land – Aus vier mach zwei: Die Halbfinals im Wittinger Kreispokal stehen am morgigen Mittwoch auf dem Programm. Um 16 Uhr kommt es zum Kreisliga-Duell VfL Knesebeck gegen den SV BW Rühen. Eine Stunde später ist der SV Groß Oesingen in Barwedel zu Gast.

VfL Knesebeck – SV BW Rühen

Die beiden Finalisten des Wittinger Kreispokals werden gesucht: Im ersten Halbfinale erwartet der VfL Knesebeck (r.) den SV BW Rühen (links Kevin Rusch), der in der Meisterschaft vor den Einhörnern steht.

Morgen findet das Firmenfußball-Turnier in Knesebeck statt. Doch das Highlight folgt erst danach, wenn der VfL Knesebeck den SV BW Rühen empfängt. In der Meisterschaft wäre es das absolute Spitzenspiel. Doch am Mittwoch geht es um mehr: um den Einzug ins Finale. „Ich war noch nie im Finale. Für mich wäre es eine Premiere. Und für die meisten Spieler auch“, betont Knesebecks Co-Trainer Sebastian Sommer. Doch bis dahin ist es noch ein harter und steiniger Weg.

Der SV BW Rühen (links Kevin Rusch), steht in der Meisterschaft aktuell vor den Einhörnern.

Denn natürlich rechnet sich auch der SV BW Rühen Chancen aus, das Endspiel zu erreichen. „Wenn wir die erste Halbzeit aus dem Hillerse-Spiel 90 Minuten auf den Rasen bringen, können wir Knesebeck schlagen“, unterstreicht Rühens Interimscoach Rene Boße.

SV Barwedel – SV Groß Oesingen

Im zweiten Halbfinale bekommt es der vermeintliche Underdog SV Barwedel (rechts) mit der angriffslustigen Kreisliga-Truppe des SV Groß Oesingen zu tun.

Normalerweise redet Torben König im Vorfeld einer Partie nicht gerade viel über den Gegner. Oftmals fallen Sätze wie: „Wir gucken nur auf uns.“ Doch diesmal hatte der Trainer des SV Groß Oesingen einige lobende Worte für den Kontrahenten SV Barwedel parat. Und die gehen dort wohl runter wie Öl. „Sie besitzen in der Offensive extrem viel Qualität. Mit André Brömel haben sie nach Sven Arndt den wohl gefährlichsten Stürmer in der 1. Kreisklasse.“ Seine Schützlinge sind also gewarnt vor der geballten Offensivpower des SV Barwedel. Dennoch bleibt König seiner angriffslustigen Spielweise treu: „Mit dieser Taktik fühlen sich die Jungs am sichersten. Gegen Ende der Saison sollte man dann auch nicht mehr viel ändern.“ Allerdings ist der Übungsleiter gezwungen, an seiner Aufstellung zu schrauben. Denn Arne Heers hatte sich im Spiel gegen Triangel am Knie verletzt und wird deshalb nicht auflaufen können. Dennoch: „Wir werden eine schlagfertige Truppe aufbieten können“, betont König, der seine Mannschaft nicht unbedingt als Favorit sieht. „Einen Außenseiter gibt es ab dem Halbfinale definitiv nicht mehr.“

VON JANNIS KLIMBURG

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